Feb
02

Oscar-Nominierungen 2011

von Dietrich
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Letzte Woche hat die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences” die Nominierungen  für die 83. Oscarverleihung bekannt gegeben, die am 27. Februar stattfindet. Da sich dieses Jahr nur 15 Animationsfilme qualifiziert haben, konnten auch nur drei nominiert werden. Hätte sich nur ein weiterer Film (auf 16) qualifiziert, so wären wie bereits wie im vergangenen Jahr fünf Nominierungen möglich gewesen. Die Nominierungen für den Academy Award „Bester Animationsfilm” lauten:

Bester Animationsfilm

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  • Toy Story 3 (Lee Unkrich), USA
  • The Illusionist (Sylvain Chomet), Frankreich
  • • Drachenzähmen leicht gemacht (Chris Sanders, Dean DeBlois), USA

Davon ist „The Illusionist” zum einem der einzige Film, den ich nicht gesehen habe, und zum anderen auch der Film, an dem ich das größte Interesse habe. Laut der Pressemappe von Sony basiert dieser Film auf einem Skript von der französischen Comedy Legende Jacques Tati, das niemals realisiert wurde. Jacques Tati wollte seiner ältesten Tochter das Gefühl geben, dass sie von ihm geliebt wird, und in diesem Zusammenhang diente das Skript als eine Art Liebeserklärung von einem Vater zu seiner Tochter. Story-technisch erzählt die Geschichte von einem Illusionisten, der eine isolierte Gemeinde besucht und auf eine junge Frau trifft, die davon überzeugt ist, dass er ein echter Magier ist. Der Trailer sieht sehr vielversprechend und wunderschön aus. Ich freue mich sehr und hoffe, dass dieser Film es noch zu uns nach Deutschland schafft.

Doch mit DreamWorks Animation und Disney/Pixar scheint die Konkurrenz nicht einfacher zu werden. Drachenzähmen leicht gemacht wurde schon des öfteren kritisiert, dass dieser Film nicht kindertauglich sei und Kinder teils verschrecke. Aber der Regisseur Dean DeBlois meinte in einem Gespräch mit der LA Times, dass er keine Filme für Kinder produziere, sondern eher Geschichten erzähle, die er als Kind liebte. Toy Story 3 hat dagegen von US-Kritikern die besten Bewertungen bekommen und Pixar scheint den Oscar längst abonniert zu haben. Zudem ist „Toy Story” auch in der Kategorie „Bester Film” nominiert. Somit ist dies nach „Die Schöne und das Biest (1991)” und „Oben (2009)” das dritte Mal das ein animierter Film in der Königsklasse nominiert ist.

Bester animierter Kurzfilm

  • • Day & Night (Teddy Newton), USA
  • • Let’s Pollute (Geefwee Boedoe), USA
  • • Madagascar, A Journey Diary (Bastien Dubois), Frankreich
  • • Der Grüffelo (Jakob Schuh, Max Lang), Großbritannien
  • • The Lost Thing (Andrew Ruhemann, Shaun Tan), Australien

Davon gesehen habe ich Pixars „Day & Night”, „Madagascar, A Journey Diary” und „Der Grüffelo”. Ich hoffe, demnächst noch die Möglichkeit zu haben die anderen beiden Filme zu sehen. Aber von den gesehenen Kurzfilmen hat mich Der Grüffelo am meisten unterhalten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Julia Donaldson. Regie führten die beiden Deutschen Jakob Schuh und Max Lang. Die Geschichte handelt von einer Maus, die auf ihrem Weg auf mehrere Gefahren trifft und geschickt mittels einer Lüge von einem großen sowie furchterregenden Monster – namens „Der Grüffelo” – einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange verschreckt. Doch wer weiß, vielleicht gibt es den Grüffelo ja doch. Heiligabend wurde der Kurzfilm das erste Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Des weiteren könnt Ihr auch auf Alexander Lindners Blog schöne Matte Paintings bewundern, die er vor einem Jahr für die Produktion hergestellt hatte.

Welche Filme davon habt Ihr gesehen, welche haben Euch am meisten gefallen und was glaubt Ihr, welche Filme dieses Jahr gewinnen werden?

Quellen: Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Sony Pressemappe, LA Times Blogs

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