Dies ist die Fortsetzung vom ersten Teil der Filmkritik


Zudem führten die Regisseure den alt bekannten Buch-Erzählstil wieder ein. Es gibt einen Erzähler, der rege mit den Figuren interagiert und die Geschichte teils wie aus einem Buch vorlese. In der TV-Serie sowie in den darauffolgenden TV- sowie Direct-To-Video-Produktionen hatte man darauf verzichtet. Des Weiteren ist die Musik ein zentraler Bestandteil des Films. Ich gehöre sowieso zu den wenigen, die schon immer den Gesang in den Disney-Filmen liebten. In diesem Fall hat der Gesang nicht nur unterhaltende Wirkung, sondern unterstützt beim Erzählen der Geschichte. Es gibt nicht wirklich herausragende Songs, aber in jedem Fall sind diese sehr gut sowie passend in den Film integriert. Vieles ist beim Alten geblieben. Das Charakter-Design hat sich meines Wissens nach auch nur im geringem Maße verändert. Christopher Robin wirkt ein wenig moderner und hat nicht mehr so intensive Punktaugen.

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Eigentlich sind die Charaktere sehr stereotypisch aufgebaut und verkörpern bestimmte Grundeigenschaften:
- Ferkel ist die Furcht
- Eule verkörpert Ego
- Rabbit steht für Kontrolle
- Puuh ist die reine Unschuld
- I-Aah ist Pessimismus

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Dies ist aber keinesfalls negativ gemeint, denn dadurch weiß der Zuschauer genau, woran er ist. Es ist nicht die (Un-)Vorhersehbarkeit, was die „Winnie Puuh“-Filme ausmache, sondern die liebevolle und dennoch interessante Umsetzung. Am meisten fasziniert mich das Verhältnis zwischen Winnie Puuh und seinem besten Freund Christopher Robin. Bei der Naivität Puuhs ist es nur all zu schwer noch naiver sein zu können. Jim Cummings (engl. Stimme von Puuh) meint: „Ich denke, Puuh betrachtet die Welt durch eine honigfarbene Brille“. Christopher Robin ist der einzige Mensch im Hundertmorgenwald und den Waldtieren in Sachen Intelligenz weit überlegen, obwohl man ihn auch nicht als sonderlich klug bezeichnen würde. Trotz seiner Überlegenheit ist er niemals hochnäsig. Man hört häufig von ihm den Ausspruch „dummer alter Bär!“, aber das ist nicht böse gemeint. Christopher Robin ist ein sehr guter Freund und man sieht ihm an, dass er an keinem Ort eher wäre als dem Hundertmorgenwald.

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Teils sind im Film auch leicht gruselige Elemente vorhanden… Die Rede vom grauenvollen Monster Balzrück! Aber bevor man befürchtet, dass der „Winnie Puuh“-Film die eigenen Kinder dazu anregt, nachts zu einem ins Bett zu krabbeln, möchte ich folgendes anmerken. Als Zuschauer weiß man bereits von Anfang an, dass es sich hier nur um ein Missverständnis handelt. Es gibt anscheinend kein Monster! Und zudem beginnt die Geschichte wie man es aus den alten „Winnie Puuh“-Filmen auch kennt im realen Zimmer von Christopher Robin. Die Zuschauer sehen, dass es sich hierbei nur um Plüschtiere handelt und sich alles in der Fantasie von Christopher Robin abspielt. Später sieht man im Übrigen einige Andeutungen auf den Plüschtier-Charakter. Neben den leichten Andeutungen am Körper der Tiere, reißen auch hier und da die Nähte sowie Fäden.

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Erwähnenswert sind vor allem die wunderschönen Hintergründe und die saubere Animation. Ich mag es zwar nicht, wenn gute Animation auf Kosten der Story geht, aber dies ist hier in keinem Fall gegeben. Die Animation bringt Spass. Es ist immer lustig anzusehen, wie die Charaktere tollpatschig von einem Loch ins andere fallen. Apropos Loch… Disney hat kürzlich einen kurzen Promotion-Clip veröffentlicht, indem unsere Helden in einem tiefen Loch gefangen sind. Drei Mal darf man raten, was in dieser Szene nicht stimmt. Puuh, Rabbit, I-Aah, Känga, Ruh und Eule sind in einem Loch gefangen und können sich nicht selbst helfen!

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Puuhs neuem Abenteuer. Es ist ein kindertauglicher Film, wobei es nicht ausschließlich ein Kinderfilm ist. Es ist eher ein Familienfilm… ein Abenteuer für die ganze Familie. „Wir versuchen, mit unseren Filmen immer die ganze Familie anzusprechen – also eine Geschichte zu erzählen, die die Kinder begeistert, die Teenager unterhält und die Eltern zum Lachen bringt“, meint John Lasseter. Leider gibt es nicht viel, was besonders heraussticht. Der Film ist bis auf den leicht schwachen Anfang konstant unterhaltsam und sehr liebevoll umgesetzt. Ich wünschen allen viel Spass beim Film; der deutsche Kinostart ist am 14. April 2011.

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Zur Umsetzung der bekannten  Charaktere „Rosalie und Trüffel“, haben sich die Produktionsfirmen TRIKK17 und WunderWerk mit der Autorin Katja Reider und der Illustratorin Jutta Bücker zusammengetan und ihren Schweinen den roten Teppich ausgerollt. Rosalie und Trüffel demnächst als Filmstars?
Dazu die Regisseurin Sandra Schießl:

Die ersten animierten Sekunden mit brand-neu gebauten Figuren sind immer etwas Besonderes. Jede Geste, jeder Blick ist auf dem Prüfstein. Aber diese Beiden haben es mir mit ihrem Charme sehr leicht gemacht, ihr Wesen zu erspüren und es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die verliebten Rüsselnasen in Filmstars zu verwandeln.

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Vielen Dank an unser tolles Figuren- und Setbauteam, denen ist es sehr überzeugend gelungen Juttas wundervollen zweidimensionalen Umgang mit Farben und Kontrasten in unsere dreidimensionale Modellbauwelt zu übersetzen. Vielen Dank auch an die Licht-, Musik, Geräusche-, Effekte-Crew (ihr seid großartig!) und natürlich an Jutta Bücker und Katja Reider für die konstruktive Kritik!

Gemeinsam haben wir in 40 Sekunden die Geschichte der Titanic umgeschrieben… platsch! In ein paar Tagen erwartet Euch hier noch ein Making-of.

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Als langjähriger Puuh-Fan hat es mich umso mehr gefreut als die Produktion eines weiteren „Winnie Puuh“-Kinofilms angekündigt wurde. Die Walt Disney Animation Studios präsentieren hiermit den ersten Kinoauftritt von Winnie Puuh seit 1977. Damals wurden die ersten drei Kurzfilme zu einem abendfüllenden Kinofilm zusammengeschnitten. Das Regieduo Stephen Anderson und Don Hall inszenierten das neue Abenteuer, um Kindern heutiger Zeit den kleinen Bären von geringem Verstand näher zu bringen. Der Kinostart ist für den 14. April 2011 vorgesehen. Sowohl Anderson als auch Hall haben bereits seit vielen Jahren Erfahrung in dem Medium gesammelt. Stephen Anderson führte Regie bei „Triff die Robinsons“ (2007) und hat als Mitglied der Storyabteilung bei Filmen wie „Ein Königreich für ein Lama“ (2000) und „Bärenbrüder“ (2003) mitgewirkt. Don Hall arbeitet schon seit 1995 bei Walt Disney Animation Studios. Angefangen hat er als Story-Trainee und hat sich hoch gearbeitet bis er zuletzt die Storyentwicklung bei „Küss den Frosch“ (2009) leitete.

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Geboren ist Winnie Puuh 1926 als  A. A. Milne die ersten Geschichten über ihn schrieb. Doch Laufen gelernt hat Puuh erst 1966 bei den Disney Studios. Nach den wenigen produzierten Kurzfilmen startete Disney 1988 mit der Produktion einer TV-Serie. Der Erfolg der Serie führte zur Entwicklung zahlreicher Direct-To-Video- und TV-Filmen. Eine 87 Folgen umfassende Serie wie von 1988-1991 habe ich leider noch nicht vollständig gesehen. Aber die darauf folgenden Filme habe ich nur all zu gerne gesehen. Besonders hervorheben möchte ich dabei den DTV-Film „Winnie Puuh auf großer Reise“ von 1997. Winnie Puuhs neues Kinoabenteuer und der Film von 1997 basieren nämlich auf der gleichen Idee. Das Verschwinden von Christopher Robin, die Missinterpretation von Eule und die darauffolgende Suche nach dem Jungen. Die eigentliche Umsetzungen sowie die Storydetails weichen allerdings in beiden Fällen erheblich voneinander ab.

Puuh erwacht völlig ausgehungert in seinem Häuschen im Hundertmorgenwald und muss feststellen, dass ihm sein Honig ausgegangen ist. Schnell macht er sich auf die Suche nach Honig, doch wird er abgelenkt durch einen Wettbewerb bei dem es um die Suche nach einem Schwanz für I-Aah geht. Daraufhin entdeckt Puuh eine geheimnisvolle Nachricht von bzw. um Christopher Robin. Als Eule die Nachricht falsch interpretiert, steht für alle fest. Christopher Robin wurde vom grauenvollsten aller grauenvollen Monster entführt: Dem Balzrück!

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Grundsätzlich war Puuhs neues Abenteuer sehr unterhaltsam. Der Anfang lief ein wenig schleppend, da manche Gags nicht funktioniert haben und mich dacher nur müde zum Lächeln gebracht haben. Aber relativ schnell hat es sich deutlich gebessert und so manche Wortwitze haben mich zum Lachen gebracht. Die Pressevorführung bei der ich teilgenommen habe war quasi eine Kinderveranstaltung – was nicht negativ gemeint ist. Die wenigen Erwachsenen (Kritiker) haben alle ihre Kinder sowie die Nachbarskinder mitgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Winnie Puuh hier und da mit gut durchdachten Wortwitzen vor allem Erwachsene zum Lachen bringen konnte. Die Kinder hatten meist an anderen Stellen ihren Spass. Positiv möchte ich anmerken, dass der Film nicht lange drum herum erzählt, sondern geradewegs zum Thema kommt. Daher ist der Film nicht unnötig in die Länge gezogen. Es gibt zwar immer einen Anlass für die Folgehandlung, aber diese ist nur auf das Minimum – und daher genau perfekt – beschränkt.

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Verantwortlich für die grandiose Story-Umsetzung ist die Geheimwaffe vom Disney-Team: Burny Mattinson. Ein Mann, der schon mit Walt Disney höchst persönlich zusammen gearbeitet hat und somit seit mehr als 50 Jahren bei den Walt Disney Animation Studios beschäftigt ist. „Wir nennen ihn den Puuh-Guru, denn er war der spirituelle Wegweiser durch diesen Prozess“, meint Regisseur Don Hall. 1953 begann Mattinson mit nur 18 Jahren seine Karriere in der Poststelle von Disney und war bereits sechs Monate später als Phasenzeichner bei „Susi und Strolch“ (1955) beschäftigt. Zehn Jahre später lernte er den kleinen Bären von geringem Verstand kennen. Im Laufe seiner Karriere hat er an heutigen Klassikern gearbeitet wie „101 Dalmatiner“ (1961), „Das Dschungelbuch“ (1967), „Bernhard und Bianca“ (1976), „Aladdin“ (1992), „Die Schöne und das Biest“ (1991) und „Der König der Löwen“ (1994). Neben der Co-Regie für „Basil, der Große Mäusedetektiv“ (1986) führte er bislang nur Regie am Film „Micky’s schönste Weihnachtsgeschichten“ (1983), bei dem er auch für den Oscar nominiert war.

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Wenn man einen Klassiker wie Winnie Puuh wieder auf die große Leinwand bringen möchte, dann fragt man sich automatisch, wie man einen etablierten Klassiker noch verbessern kann. Denn wenn man es schon nicht besser machen kann, dann wäre das gesamte Projekt für die Katz gewesen. Als John Lasseter die Idee – den Bären einem neuen Publikum vorzustellen – präsentierte, waren alle höchst begeistert. „Wir fanden die Idee toll, wieder einmal bei diesen heiß geliebten Figuren vorbeizuschauen, mit ihnen zu spielen, ihre Welt zu entdecken und sie den heutigen Zuschauern vorzustellen“, beteuert Stephen Anderson.
Der Trick um einen Klassiker zu verbessern bestehe darin, zeitgemäße Elemente in die Geschichte einfließen zu lassen, aber dennoch die Qualitäten des Originals nicht aus den Augen zu verlieren. Man kehre zu den Wurzeln zurück. „Die Welt, die Milne erschuf, ist zeitlos, und genau das wollten wir beibehalten. Wir versuchen nicht, unseren Figuren moderne technische Geräte zu verpassen. Wir wollten das Zeitlose erhalten – doch beim Humor fanden wir eine Verjüngungskur angebracht“, meint Don Hall.

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Siehe den zweiten Teil der Filmkritik.

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„Skhizein“ ist ein französischer Kurzfilm von Jérémy Clapin aus dem Jahre 2008, der weltweit viele Preise auf Filmfestivals (Annecy, Cannes etc.) gewonnen hat. Die Geschichte handelt von einem Mann (Henry), der von einem Meteoriten getroffen wurde. Doch anstatt körperlichen Schaden zu erleiden, ist er verrückt… und zwar wortwörtlich um 91 cm neben sich selbst. Henry erzählt seine Geschichte in einer Praxis einem Psychotherapeuten und sein Körper liegt dabei schwebend genau 91 cm neben der Couch. Er weiß, dass ihm niemand helfen kann. Er weiß allerdings nicht, dass es noch schlimmer kommen kann.

Jérémy Clapins Kurzfilme gehören zu meinen persönlichen Favoriten. Sein vorheriger Film (Une Histoire Vertebrale, 2006) und sein nachfolgender Film (Good Vibrations, 2009) sind genau wie „Skhizein“ herlich absurd. Man fragt sich immer wieder, wie er auf solche Ideen kommt. „Skhizein“ lässt viel Interpretationsspielraum zu. Ist Henry tatsächlich um 91 cm verrückt oder ist es nur eine Metapher für das Verrückt-sein im Sinne einer geistigen Krankheit.
Quelle: Offizielle Website

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Hartmut Engel Blog

Hartmut Engel ist ein deutscher VFX-Artist und Animator, der bereits bei Kinofilmen wie „Independence Day“, „Die Chroniken von Narnia: Prince Caspian“, „Urmel aus dem Eis“, „Planet 51“ mitgearbeitet hat. Seit einigen Monaten führt er einen höchst informativen Blog zum Thema Animation. Insbesondere Stop-Motion-Professionals – oder die, die es mal werden wollen – können auf ihre Kosten kommen. Denn in seinem Blog finden sich mehrere Anleitungen für den Bau der ersten Puppen und der zugehörigen Kulissen. Hervorheben möchte ich seinen letzten Beitrag (vom 29.03.2011), indem er anschaulich verdeutlich, wie man aus einer Waldkulisse mit einfachen Haushaltsmitteln (Gewürzen) mehr Leben und Farbe in seinen Film bringen kann. Besucht seinen Blog und seine Website.

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Olga, Kai Pannen

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit für „Komm essen, Pfannkuchen!“ haben wir (TRIKK17) erneut mit Kai Pannen einen Film in Koproduktion realisiert: Mit Unterstützung durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist ein Film nach dem gleichnamigen Buch von Hilke Mayer und Kai Pannen entstanden. Olga ist liebenswert und meist gut gelaunt, aber manchmal wacht sie mit einem grauen Gefühl im Bauch auf, das einfach nicht verschwinden will. Was kann da helfen? Ein augenzwinkernder Film vom Umgang mit schwierigen Gefühlen – und davon, wie wichtig Freunde sind, wenn man selbst mal nicht weiter weiß.

Die Idee seine Geschichte zu verfilmen hat sich eigentlich als Konsequenz der überaus großen Beliebtheit Olgas entwickelt…

Kai Pannen: „Ich habe nie darüber nachgedacht, Olga auch als Film zu produzieren. Als Olga dann so gut ankam, bei Erwachsenen wie Kindern lag es auf der Hand, „Olga“ zu verfilmen.“

Besucht im Übrigen Kai Pannens äußerst informativen Blog – da findet Ihr auch den Trailer zu „Olga“ – und seine Website um auf dem Laufenden zu sein.

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Turm 37 zieht jeglichen Tropfen Wasser aus dem einst von der Zivilisation unberührten See. Das Wasser wird in einer riesigen Kugel gespeichert und bedroht das Ökosystem des Sees zu zerstören. Doch zwei kleine Männchen stellen sich der Aufgabe ihre Heimat zu retten.

„The Incident at Tower 37“ ist ein interessanter CG-animierter Kurzfilm, geschrieben und produziert von Chris Perry, der es in Rahmen eines Kurses beim Hampshire College erstellte. Der Film versucht teils eine umweltpolitische Message rüberzubringen. Doch ist diese Message eher suptil in den Film integriert, sodass es nicht zu sehr aufgesetzt wirkt. Chris Perry versucht nicht zu belehren, sondern eher zu unterhalten, indem er eine Message in einem größeren Rahmen verpackt. Die Story steht im Vordergrund!

Quellen: Website, Production Blog

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Burny Mattinson – Disney-Veteran, dessen Karriere bis in die 60er Jahre zurück reicht, und Story Supervisor beim kommenden Disney Meisterwerk „Winnie the Pooh“ (2011) – hat kürzlich in einem Interview bekannt gegeben, dass er an einer Idee zu einem Spielfilm mit Micky in der Hauptrolle arbeitet. Allerdings hat er noch nicht offiziell grünes Licht bekommen. Seine Idee müsste er zuerst ausführlich den Disney Studios präsentieren. Erst dann könnte Micky, Donald und Goofy wieder auf der großen Leinwand zu sehen sein.

Micky war im Grunde schon immer auf der großen Leinwand zu sehen. Denn die Kurzfilme, die wir alle kennen und lieben, wurden primär fürs Kino produziert. Erst später als sich langsam das Fernsehen durchsetzte, begann die Austrahlung der alten Disney Kurzfilm im TV. Wir dürfen nicht vergessen: „It all started with a mouse“. Aber dennoch hat es Micky niemals auf die große Leinwand in Spielfilmlänge geschafft. Ich kenne leider noch nicht alle Disney Filme, aber teils in Spielfilmlänge (66 Min) gab es bereits ein Micky Maus Abenteuer. Und zwar in der Direct-To-Video Produktion „Mickeys fröhliche Weihnachten / Mickey’s Once Upon a Christmas“ aus dem Jahre 1999. Dabei stand Micky allerdings nicht im Mittelpunkt. Es waren eher drei Geschichten, die nacheinander erzählt wurden, wobei Micky nur in einem Abschnitt eine Rolle spielte.

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Wir haben es doch alle gewusst… nicht nur Spielzeuge werden lebendig, wenn wir das Zimmer verlassen… sondern auch Gartenzwerge beim Verlassen des Gartens. „Gnomeo und Julia“ ist ein animierter 3D-CGI Film von Kelly Asbury (Shrek 2 [2004], Spirit [2002]) und basiert sehr lose auf William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“. Liebe versetzt Zwerge! Die beiden Gartenzwerge Gnomeo und Julia lieben sich, doch gehören beide verfeindeten und zudem benachbarten Familien an. Es entfacht ein Krieg im Garten um den Garten, aber ob Gnomeos und Julias Liebe genauso weit geht wie in Shakespeares Vorlage, das wird man heute sehen können. Deutscher Kinostart ist heute am 24.03.2011.

Wie viele animierte Filme großer Studios kann „Gnomeo und Julia“ trotz der mehr oder weniger seriösen Vorlage nicht komplett auf einen Comedy-Anteil verzichten. Das sehen wir schon im Trailer. Leider konnte der Film laut Rotten Tomatoes bisher eher mäßige bis schlechte Kritiken ernten – sowohl beim Publikum als auch bei Filmkritikern. Ich hoffe dennoch, dass es sich lohnt.

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Scott Kravitz hat bereits bei vielen Live-Action Produktionen wie „Fluch der Karibik 2“, „Garfield – Der Film“, „Matrix Revolutions “ als (Character-)Animator gearbeitet. Neben diesen Arbeiten hat er 2002 mit der Produktion eines eigenen Stop Motion Films angefangen. Fertiggestellt hat er seinen Film im Jahre 2006 und im selben Jahr auf dem „Hiroshima International Animation Festival“ in Japan der Öffentlichkeit präsentiert.

Loom (dt. Webstuhl / Webmaschine) erzählt von einem Straßenmusiker, der sein Leben riskiert um ein Kind zu retten. Mit seinem letzten Atemzug erkennt er eine alte Frau, die sein Leben in ihren Händen hält. Genau nach dem Motto…

„Because I could not stop for Death, He kindly stopped for me.“Emily Dickinson

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Quellen: Offizielle Website

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cars2-poster Der britische Drehbuchautor Jake Mandeville-Anthony reicht Klage gegen Disney/Pixar wegen Copyright-Verletzung ein. Mandeville-Anthony behauptet, die Idee von Pixars „Cars“ sei gestohlen und verlangt, dass die kommende Fortsetzung nicht veröffentlicht werde. Angeblich habe er Anfang der 1990-er Projektvorschläge an mehrere Produktionsfirmen – darunter auch Disney – mit einer ähnlichen Thematik geschickt. Sein Projektvorschlag mit dem Titel „Cars“ umfasste ein Beispiel-Drehbuch, ein Treatment, 46 Beschreibungen zu animierten Auto-Charakteren, 10 Auto-Charakter-Sketches und ein Marketing- sowie Merchandising-Plan. Zudem habe er sich 1993 mit dem damaligen Geschäftsführer von Lucas Digital (Geschäftszweig von Lucasfilm Ltd) getroffen, der seit 2005 General Manager bei Pixar ist. Dabei habe Mandeville-Anthony dem damaligen ‘Lucas Digital’-Geschäftsführer Kopien seines Projektvorschlags überreicht. Des Weiteren weist Pixars „Cars“ viele Ähnlichkeiten zu Mandeville-Anthonys Projektvorschlag auf.

Dies ist nicht die erste Klage gegen Disney/Pixar. Schon 2001 – zu „Die Monster AG“-Zeiten – wurde Pixar in einem ähnlichen Fall der Copyright-Verletzung beschuldigt. Der Regisseur Pete Docter musste sich dabei sprichwörtlich kurz vor der Premiere deswegen rechtfertigen und seine Integrität sowie die von Pixar verteidigen. Pixars Kurzfilm „Der Vogelschreck“ (For the Birds) hat ebenfalls viele Parallelen zu dem Kurzfilm „Small Fry“ von einem CalArts-Studenten aus dem Jahr 1993. Doch einen Rechtsstreit gab es wegen einem Kurzfilm nicht.
Andere Studios wie DreamWorks Animation haben ebenfalls mit ähnlichen Anschuldigungen zu kämpfen. Siehe den aktuellen Rechtsstreit um „Kung Fu Panda“ (hier)!

Ich weiß nicht, ob tatsächlich etwas an den Anschuldigungen gegen Disney/Pixar dran ist. Aber jedes Mal, wenn ein Studio Erfolg hat, tauchen wie aus dem Nichts Leute mit derartigen Geschichten auf. Es ist einfach so… Viele Geschichten wurden bereits erzählt. Ob im Medium Film, Literatur, Hörspiel etc. Ich möchte nicht behaupten, dass es bereits alles irgendwie/irgendwo gab. Aber Fakt ist, dass es bereits vieles gab und viele bereits bekannte Geschichten werden heutzutage neu aufgearbeitet und interpretiert. Die Idee zu „Cars“ ist auch nicht sonderlich innovativ. Sprechende Autos, die Rennen fahren! Das gab es schon.

Was meint Ihr, sind die Anschuldigungen berechtigt?

Quellen: THR – 1, THR – 2, Pixar Blog, Cartoonbrew

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Der Vancouver Film School Youtube-Channel gehört zu meinen liebsten Kurzfilm-Quellen. Denial ist ein Film von Hung Mao Lin, der sich mit einer ernsten Thematik beschäftigt. Kinder haben immer die wildesten Einfälle… manche spielen Doktor, andere haben neue Spiele auf Lager…

Man kann nicht wirklich sagen, dass dieser Studentenfilm die Zuschauer zum Nachdenken anregt. Denn dafür spricht dieser Kurzfilm eine Thematik an, die schon des Öfteren in zahlreichen Formen und Arten diskutiert wurde. Aber dennoch ist die Charakterkonstellation sehr interessant. Kinder, die eine Botschaft in einem ‘Was wäre, wenn’-Szenarien überbringen!

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