Archive für Festivals-Preisverleihungen-Premieren

trickfilmertreffen_klein Liebe Trickfilmer,

In Zeiten schrumpfender Budgets und härteren Konkurrenzdrucks sehen wir uns gezwungen, den Abgabetermin für das nächste Trickfilmertreffen vorzuziehen. Die aktuelle Deadline ist:

Donnerstag, der 07.06.12 um 20 Uhr in der Auster Bar im Henriettenweg 1 in Eimsbüttel
(Wo ist das? – hier klicken)

Tut uns Leid, wenn der eine oder andere deswegen Überstunden machen muss. Notfalls können wir mit dem Projekt natürlich auch woanders hingehen.

Noch eine kleine Notiz am Rande: Wir freuen uns, in diesen harten Zeiten auch mal etwas Postitives berichten zu können. Robert Schlunze, Trickfilmer alter Schule und regelmäßiger Gast unseres Treffens, hat sich selbst schon wieder einen anständigen Job gesucht und bietet Trampolinspringen für Erwachsene an (kein Witz). Ein weiteres Beispiel dafür, dass man es mit viel persönlichem Einsatz auch als Trickfilmer ganz nach oben bringen kann. Und wieder runter und wieder rauf und so weiter… Wer es nicht glaubt, kann morgen am 01. Juni an einem kostenlosen Probetraining teilnehmen (20 Uhr im Aureos Sportstudio, Schulterblatt 36) oder hier gucken: http://www.core-fit-rebounding.com/

 
Bis denne,
Jan-Peter und Jan

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Kommenden Donnerstag findet wieder das Hamburger Trickfilmertreffen statt. Um gleich auf die Frage zu kommen, was das denn eigentlich ist. Die beiden Organisatoren - Jan-Peter Meier und Jan Bauer – meinen folgendes dazu:

 

Das vierteljährlich stattfindende Hamburger Trickfilmertreffen bietet Filmschaffenden aus den Bereichen Animationsfilm und Games die Gelegenheit zum lockeren Austausch in geselliger Runde und versteht sich als Forum für die Vernetzung von Kreativen, Produzenten und Schulen. Herzlich eingeladen sind alle Interessenten. Die Termine werden über einen Email-Verteiler angekündigt. Meldet Euch hierzu mit Eurer E-Mail-Adresse entweder in dem Kommentaren, bei TRIKK17 über das Kontaktformular oder direkt bei uns [Jan-Peter und/oder Jan].

 

Das nächste Trickfilmertreffen findet am Donnerstag, den 29.03.12 um 20 Uhr in der Auster Bar, im Henriettenweg 1 in Eimsbüttel, Hamburg statt.

 

Ich weise noch einmal hin. Eingeladen sind alle Interessenten!
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Kommenden Donnerstag findet wieder das Hamburger Trickfilmertreffen statt. Um gleich auf die Frage zu kommen, was das denn eigentlich ist. Die beiden Organisatoren - Jan-Peter Meier und Jan Bauer – meinen folgendes dazu:

 

Das vierteljährlich stattfindende Hamburger Trickfilmertreffen bietet Filmschaffenden aus den Bereichen Animationsfilm und Games die Gelegenheit zum lockeren Austausch in geselliger Runde und versteht sich als Forum für die Vernetzung von Kreativen, Produzenten und Schulen. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten. Die Termine werden über einen Email-Verteiler angekündigt. Meldet Euch hierzu mit Eurer E-Mail-Adresse entweder in dem Kommentaren, bei TRIKK17 über das Kontaktformular oder direkt bei uns [Jan-Peter und/oder Jan].

 

Das nächste Trickfilmertreffen findet am Donnerstag, den 24.11.11 um 20 Uhr in der Auster Bar, im Henriettenweg 1 in Eimsbüttel, Hamburg statt.

Übrigens sind diesmal alle Gäste Ehrengäste – mit denen könnt Ihr Euch dann unterhalten. Und was die Musik angeht – keine Ahnung, was die an dem Abend in der Austerbar für Musik laufen haben, aber irgendwas spielen die eigentlich immer im Hintergrund.

 

Ich weise noch einmal hin. Eingeladen sind alle Interessierten!
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Rosalie und Trueffel für die Freiheit - Amnesty Internatioal 50 Jahre

50 Jahre unermüdliche Arbeit in einem schwierigen Umfeld, von dem die meisten Menschen sicherlich keine Vorstellung haben.

Ihr habt unseren größten Respekt verdient. Zu Eurem Aufruf kleiner Videobotschaften hier ein kleines Dankeschön mit zwei Schweinen für die Freiheit.

Wir haben an einem Aufruf von Amnesty International, ARD und Söhne Mannheims teilgenommen und einen Spot gedreht. Da die Rüsselknutscher Rosalie und Trüffel in unserem Studio eh auf ihren neuen Einsatz warten, haben die Beiden vor der Kamera posiert und ihr Statement abgegeben.

Wir danken vor allem Sandra für die tolle Arbeit und natürlich auch unseren Partnern in Sachen “Rosalie und Trüffel“, der Autorin Katja Reider, der Illustratorin Jutta Bücker ebenso wie Wunderwerk, mit denen wir hoffentlich bald die Serie produzieren.

 

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Kurzfilmfestival in den U-Bahnen von Berlin und Seoul

going-underground-logo

Bitte mitwählen! Jede Stimme zählt!!

Abstimmen könnt Ihr sowohl auf Facebook als auch auf der offiziellen Website.

Der charmante Rosalie-und-Trüffel-Spot der Hamburger Animationsfilmer TRIKK17 in Zusammenarbeit mit WunderWerk ist einer von 26 Kurzfilmen, die aus 605 Bewerbungen für das Going Underground Festival 2011 (veranstaltet von interfilm Berlin, Berliner Fenster, Seoul International Short Film Festival) ausgewählt wurden.

Das 9. Internationale Kurzfilmfestival findet im Fahrgastfernsehen der U-Bahnen von Berlin und Seoul (Südkorea) statt. Vom 22. September bis 4. Oktober werden die Kurzfilme dort auf knapp 8000 U-Bahn-Monitoren präsentiert. Die Fahrgäste – täglich 3,6 Millionen Menschen! – haben als Jury die Möglichkeit ihren Lieblingsfilm aus den 26 Nominierten zu wählen.

Aber Nicht nur die Fahrgäste können abstimmen, sondern jeder! Daher am besten gleich reinschauen und mitwählen. Der Spot rund um die beiden verliebten Rüsselküsser Rosalie und Trüffel (Facebook), bekannt aus den gleichnamigen Büchern von Jutta Bücker und Katja Reider, hat alles, was ein Leinwand-Hit braucht: Romantik – Dramatik – Liebe – und ein Happy End. Sogar auf der Titanic…
Alle Filme und das Voting unter: www.goingunderground.de

 

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anidrom1_cover_mini Die Kollegen von Animationsfilme.ch haben mit ihrem Online Magazin Anidrom: Das Magazin über Animationsfilme und Animationskunst eine Brücke geschaffen zwischen der schnellebigen Online-Welt, in der eine Sensation die andere jagt, und der beständigen sowie langlebigen Art eines Print-Magazins. Es ist ein kostenloses Magazin zum Thema Animation, das sich online lesen lässt – doch genauso könnt Ihr es Euch auch als PDF runterladen und ausdrucken. Dies sind die Themen der ersten Ausgabe:

 

Weiterlesen→

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Kommenden Donnerstag findet das Hamburger Trickfilmertreffen statt. Um gleich auf die Frage zu kommen, was das denn eigentlich ist. Die beiden Organisatoren - Jan-Peter Meier und Jan Bauer – meinen folgendes dazu:

 

Das vierteljährlich stattfindende Hamburger Trickfilmertreffen bietet Filmschaffenden aus den Bereichen Animationsfilm und Games die Gelegenheit zum lockeren Austausch in geselliger Runde und versteht sich als Forum für die Vernetzung von Kreativen, Produzenten und Schulen. Herzlich eingeladen sind alle Interessierten. Die Termine werden über einen Email-Verteiler angekündigt. Meldet Euch hierzu mit Eurer E-Mail-Adresse entweder in dem Kommentaren, bei TRIKK17 über das Kontaktformular oder direkt bei uns [Jan-Peter und/oder Jan].

 

Das nächste Trickfilmertreffen findet am Donnerstag, den 21.07.11  um 19 Uhr im Central Park in der Max-Brauer-Allee 277 statt. (Wo ist das?)

 

Ich weise noch einmal hin. Eingeladen sind alle Interessierten!
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violett-hamburg-animation-award Am 23. Juni 2011 fand im Hamburger Schmidts Tivoli Theater die Verleihung des Hamburg Animation Awards statt. Dies ist ein internationaler Filmpreis, der auf Initiative der Handelskammer Hamburg und der animation-school-hamburg (siehe auch das Interview mit dem Projektleiter Manfred Behn: Teil 1 | Teil 2) gegründet wurde und mittlerweile zum achten Mal an den internationalen Nachwuchs im Bereich Animation verliehen wurde.

Der Wettbewerb richtet sich an Studenten, Absolventen und ehemaligen Absolventen (bis zu drei Jahre nach Studienabschluss) von Filmschulen, Fachhochschulen und Universitäten. Es sind Animationsfilme jeglicher Art (Zeichentrick, Stop Motion, CGI) mit einer Laufzeit bis 15 Minuten zugelassen. Jährlich wird auch ein Länderpreis verliehen um den Nachwuchs des entsprechenden ausgewählten Landes zu unterstützen. Dieses Jahr wurde der Trickfilmnachwuchs aus China gefördert. Es wurden Preisgelder von insgesamt 13.000 Euro von einer hochkarätigen Jury unter dem Vorsitz von Disney Character Designer Harald Siepermann vergeben.

Laut dem Veranstalter wurden dieses Jahr mehr als 140 Filme aus Ländern wie Dänemark, Neuseeland, Kanada, China und Deutschland eingereicht – davon über 70 aus China. Am Abend wurden zehn Filme vorgeführt. Die Jury zeichnete Filme in den Kategorien ‘Innovative Design Award’ (innovativer Stil, ungewöhnliche Idee, hochwertiges Design), ‘Länderpreis China’ und dem Hauptpreis – dem ‘Hamburg Animation Award’ (bester Kurzfilm) – aus. Zudem gab es einen Zuschauerpreis. Der Hauptpreis wurde von Rodolphe Guenoden (DreamWorks animation supervisor von Kung Fu Panda 1 und 2) verliehen. Es waren alles sehr schöne Filme. Im Anschluss meinte der Juryvorsitzende Harald Siepermann, dass die Qualität der Filme über die Jahre deutlich gestiegen sei. Studentenfilme brauchen sich qualitativ gesehen nicht vor professionellen Produktionen zu verstecken. Die folgenden Filme wurden vorgeführt und entsprechend mit den Preisen gekürt:

Hamburg Animation Award (5.000 EUR)

thumb-haa-besuch ‘Der Besuch’ von Conrad Tambour (Ludwigsburg, Deutschland)
Eine ältere Frau kommt mit dem Herd nicht zurecht und ruft ihren Sohn mit der Bitte, diesen abzuschalten. Mitten in der Nacht bereitet sie ein Essen vor für den Besuch ihrer längst verstorbenen Freunde. Animationstechnisch ist hier zwar alles wundervoll auf höherem Niveau hergestellt. Aber dies ist ein perfektes Beispiel für einen Animationsfilm, der zeigt, dass es nicht um Animation geht. Das zwischenmenschliche – und ein wenig traurige sowie liebevolle – Verhältnis der Charaktere sowie die Story stehen im Vordergrund. Animation ist nur das Medium.

Trailer ansehen


Innovative Design Award (3.000 EUR)

thumb-haa-backwater ‘The Backwater Gospel’ von Bo Mathorne (Viborg, Dänemark)
Über diesen Film habe ich schon vor mehreren Monaten im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der diesjährigen ‘The Animation Workshop’-Abschlussfilme (Viborg, Dänemark) berichtet. The Undertaker terrorisiert mit seiner Anwesenheit die Einwohner einer kleinen Stadt bis an den Rand der Verzweiflung (und darüber hinaus). Optisch ist der Film einzigartig, doch sollte man den Film nur mit Vorsicht genießen. Bei der Vorführung wurden Kinder sowie Menschen mit schwachem Herzen aus dem Saal gebeten.


Länderpreis China (je 2.000 EUR)

thumb-haa-gedanke-august thumb-haa-holytree ‘Ein Gedanke im August’ (Shanghai, Volksrepublik China) und
‘The Holy Tree’ (Xi’an, Volksrepublik China)

 

Beide Filme sind auf optischer Ebene sehr schön gemacht und können durch eine simpel gestrickte Story glänzen. Meine Glückwünsche an die Sieger.


Zuschauerpreis (1.000 EUR)

thumb-haa-flamingo ‘Flamingo Pride’ von Tomer Eshed (Potsdam, Deutschland)
Man hätte diesen Film auch ‘Flamingo Parade’ nennen können. Wir kennen Flamingos aus Tierdokumentationen als pinke vogelartige Wesen mit langen Beinen und langem Hals, die sich manchmal in riesigen Gruppen an Stränden tummeln. Doch was keiner weiß. Diese Ansammlungen sind groß angelegte und riesige Parties mit lauter Musik und viel Spass. Schon vor einigen Jahre hat uns Tomer Eshed mit seinem mehrfach ausgezeichneten Kurzfilm ‘Our Wonderful Nature‘ einen Blick in die Natur gewährt und einen Hit gelandet. ‘Flamingo Pride’ könnte ebenso ein Erfolg werden.


Weitere vorgeführte Filme

thumb-haa-mobile ‘Mobile’ von Verena Fels (Ludwigsburg, Deutschland)
Dieser Film ist wohl nach dem ‘Was wäre, wenn…?’-Prinzip entstanden. Den Begriff Mobile kennen wir in der Regel im Zusammenhang mit Kinderspielzeug, das manchmal über Kinderbetten gehängt wird und sich  schon durch leichte Stöße bewegt. Was wäre, wenn lustig aussehende und bunte Tiere ausbalanciert an so einem Mobile hängen würden. Ergebnis: Es kann sehr lustig werden! Nach dem positiven Beifall im Festsaal war ich mir ziemlich sicher, dass dieser Film den Zuschauerpreis gewinnen würde. Verdient hätte dieser den Preis genauso wie ‘Flamingo Pride’.

Trailer ansehen


thumb-haa-tub ‘Das Tub’ von Rupert Ashton (Auckland, Neuseeland)
Dies ist ein Film – vermutlich in Anlehnung an Wolfgang Petersens
‘Das Boot’ -, der in relativ geringem Maße animiert ist. Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob es ein Animations- oder ein Realfilm ist. Hauptsache der Film unterhält und das tut Rupert Ashtons Kurzfilm. Er kombiniert auf wundervoller Weise Tragik und Komödie. Aber dennoch darf man nicht vergessen: Bei dieser Preisverleihung ging es um einen Award im Bereich Animation.

Website | Film ansehen


thumb-haa-bjorn ‘The Saga of Bjorn’ (Viborg, Dänemark)
So wie ‘The Backwater Gospel’  ist dies ebenfalls ein Film von den genialen Leuten aus Dänemark. Das Valhalla ist der Ruheort aller gefallenen Kämpfer, die ihre Tapferkeit bewiesen haben. Damit steht der Wikinger Bjorn vor seiner letzten Prüfung, um ins Paradies zu gelangen. Doch diese letzte Aufgabe scheint schwerer zu sein als ursprünglich gedacht. Toller Charaktere und eine wundervolle Umsetzung! Viel Spass!

Film ansehen


thumb-haa-war ‘Natural War’ (Xi’an, Volksrepublik China)
Stilistisch sehr einfach, aber dennoch interessant, gezeichnet,zeigt dieser Film Einblicke in den Krieg zwischen zwei Personen.

 


thumb-haa-peter ‘Der präzise Peter’ von Martin Schmidt (Kassel, Deutschland)
Der Titel sagt schon einiges aus. Es geht um einen Mann namens Peter, der alles sehr präzise nimmt. Doch sein jüngster Sohn tanzt wieder mal aus der Reihe. Der Kleine gibt sein Bestes, um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Der Film ist ebenfalls auf optischer Ebene sehr einfach und vor allem präzise gezeichnet! Wundervoll sind auch die Stimmen, Töne sowie Geräusche im Film. Sehr witzig und empfehlenswert!

Film ansehen


Flyer | Ausschreibungsunterlagen

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KurzSchluss Wettbewerb

KurzSchluss – Das Magazin” ist eine Sendung im ARTE, das regelmäßig die neuesten Kurzfilme aus aller Welt zeigt: Drehberichte, Interviews, Festivals, Tipps etc.
Dieses Jahr veranstaltet das Filmmagazin einen Wettbewerb für Animationsfilme. Eingeladen waren Studenten europäischer Filmhochschulen, Kunst- oder Designakademien ihre Filme einzureichen. Qualifiziert haben sich 140 animierte Kurzfilme aus 10 Ländern, die man sich alle auf der zugehörigen Website ansehen kann. Es gibt sowohl eine Jurywertung als auch eine Zuschauerwertung, die beide komplett unabhängig voneinander sind. Ihr könnt bis einschließlich 31.05 abstimmen. Anmerken möchte ich noch, dass man hierbei Filme in einer Wertungsskala von 1-10 Punkten bewerten kann. Wenn Euch ein Film überhaupt nicht gefällt und Ihr diesen nicht unterstützen wollt, so braucht Ihr keine Wertung abzugeben, was mit “0 Punkten” gleichzusetzen wäre.

Gleich zwei Kurzfilme der animation-school-hamburg haben sich dazu qualifiziert:

dystopia-daniel-leyva-esteban-fernandez-dieter-schindler-2011 • Zum einem “Dystopia” von Daniel Leyva, Esteban Fernàndez und Dieter Schindler! Ein Film, der mich schon vor einem Monat beeindruckt hat und dies immer noch tut. Zurzeit herrscht ein Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz mit einem anderen Kurzfilm. Seht Euch beide Filme an und beachtet meine Anmerkung weiter oben. Wenn Euch ein Film überhaupt nicht zusagt, so braucht ich diesen nicht einmal zu bewerten.

burnout-animation-school-hamburg-arte • Zum anderen “Burnout“ von Marika Hasse und Bianca Meier! Ebenfalls ein wundervoll-witziger Film. Dieser Film ist momentan auch weiter oben im Publikums-Ranking, verdient aber wesentlich mehr Stimmen.

 

Zudem ist noch ein Film unserer ehemaligen Praktikantin Anna Nuic zu finden. “Freigut“, ein sehr interessanter und zum Nachdenken anregender Film – komplett in Schwarz/Weiß.

Folgende Filme sind ebenfalls sehenswert, werden aber voraussichtlich bis zum Ende des Publikum-Votings nicht mehr genug Stimmen zusammen bekommen, um gewinnen zu können. Vielleicht hat einer dieser Filme beim Jury-Voting noch eine Chance.

• Laufzeit (Florian Tscharf, David Seidewitz): Zwei Männer/Roboter merken, dass ihr Laufen bzw ihre Position voneinander abhängen.
• Me and my monster (Claudia Röthlin): Total unterbewertet, aber nach “Dystopia” meine Nummer 2. Der Titel sagt schon alles aus.
• La Messicole (Hannes Stummvoll): Eine simple Geschichte – ein rothaariges Mädchen verfolgt ein Rotfuchs-artiges Wesen.
• Memento vitae (Olga Bulgakova): Traurig, wie viele Leben haben Katzen?
• Animal Kingdom (Nils Hedinger): Ein Fuchs versucht seinen Instinkten zu folgen und sich weniger wie ein “Mensch” zu verhalten. Sehr Genial!
• Hinterland (Jost Althoff): Ein technisch gesehen wundervoller Hybrid-Film – Stop Motion und Zeichentrick!
• Little Eden (Christen Nino): Ein Mann beschützt seinen Garten vor einem Raben.
• Kurzschluss (Miriam Frank, Georg Utz): Ein Roboter verliebt sich in einen Getränkeautomat.

Was haltet Ihr von diesen Filmen? Welcher gefällt Euch am besten und welche nicht-genannten Filme sollte man noch erwähnen?

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trixi-itfs-2011-mascot

Vor einigen Tagen lief im 3sat eine höchst informative Sendung zum 18. Internationalen Trickfilm-Festival 2011 in Stuttgart und speziell auf den dort stattfindenden Wettbewerb „48h Animation Jam“. Die Sendung kann man sich hier komplett ansehen. Die Themen sind wie folgt:

20 Jahre Filmakademie Ludwigsburg
• FMX Trickfilmfestival
• Spieletipp: L.A. Noire
• Gamecast TV
• Der Matrix Fanfilm

Das Ziel beim Wettbewerb „48h Animation Jam“ ist die Produktion eines animierten Kurzfilmes mit dem ITFS-Maskottchen Trixi als Charakter und das alles innerhalb von 48 Stunden. Dies waren die diesjährigen Teilnehmer:

• Team Nr. 1 – Großbritannien (Constantinos Mavromichalis, Dane Winn)
• Team Nr. 2 – Singapur (Yan Yun Chen, Sara Chong)
• Team Nr. 3 – Georgien (Dato Kiknavelidze, Sofiko Kiknavelidze)
• Team Nr. 4 – Ägypten (Achmed Adel, Mohamed Sabry, El Sayed Ali)
• Team Nr. 5 – Polen (Daniel Mikolaj Klos, Arkadiusz Jan Zub)

Alle Filme könnt Ihr Euch in der 3sat Mediatheck ansehen und zwar sind diese in diesem Artikel in der rechten Seitenleiste auffindbar. Herzlichen Glückwunsch an Team Großbritannien, das mit dem Film “Layered” dieses Jahr gewonnen hat. Viel Spass beim Film:

Quelle: 3satAnimationsinstitut

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animation-school-hamburg-cover-2011 Vergangenen Donnerstag (28.04 2011) wurden in Hamburg die Abschlussfilme der animation-school-hamburg vorgeführt. Es war ein besonderer Abend für mich mit vielen tollen Filmen, vor allem da ich zum ersten Mal bei einer Veranstaltung wie dieser dabei sein konnte. Die animation-school-hamburg bietet schon seit über einem Jahrzehnt Kurse im Bereich Animation an und feierte dieses Jahr sogar den 200sten Absolventen. Wenn man sich auf der Website die Liste der Lehrenden/Dozenten ansieht, so findet man viele bekannte Namen, die an großartigen Filmen bei renommierten Studios gearbeitet haben. Mir ist es ziemlich unangenehm stellvertretend einen Namen zu nennen. Denn wenn ich nur einen Namen nenne, so müsste ich auch alle anderen erwähnen und der Beitrag würde zu lang werden (sowas nehme ich mir für die Zukunft vor). Auch den Absolventen der animation-school-hamburg stehen alle Wege offen. Einer davon war sogar bei der diesjährigen Oscar-Verleihung nominiert.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass an der animation-school-hamburg noch 3D-Plätze (CGI: Modeling, Rigging, Animation etc.) frei sind. Für die Plätze kann man sich laufend bewerben und die Berufsaussichten sehen nach einer derartigen Ausbildung gut aus. 3D-CGI wird nicht nur in der Filmbranche benötigt, sondern man kann sich genauso bei (Video-)Spieleentwickler bewerben. Mehr Informationen findet Ihr auf der Website der animation-school-hamburg.

Einige Teilnehmer der Kurse arbeiten manchmal auch parallel an mehreren Filmen mit. So auch Daniel Leyva, der aufgrund seines Einsatzes bei mehreren Filmen zum 200. Absolventen gekürt wurde. Rino Pelli (Vimeo, Behance) ist zwar kein diesjähriger Absolvent. Seinen Abschluss erwarb er 2008. Aber seit dem hilft er in der animation-school immer wieder aus – meistens im Bereich Compositing. Ich hatte schon einmal über ihn berichtet im Zusammenhang mit dem Schnitzeljagd-Interview (Teil 1, Teil 2). In den nächsten Tagen und Wochen sollen die meisten der Abschlussfilme online veröffentlicht werden. Vorneweg daher nur ein kleiner Überblick zu den diesjährigen Filmen:

1. Film: „Burnout“ (Marika Hasse, Bianca Meier):
Ein Schneemann hat immer ein kurzes Leben. Manchmal nur wenig Tage, ab und zu mehrere Wochen, selten aber paar Monate! Doch was, wenn das Leben eines Schneemannes von einem Kind mit einem Feuerzeug verkürzt wird. Eine Lektion hat man dem Kind wohl nicht beigebracht. Spiel nicht mit dem Feuer.

2. Film: „Thilo und seine Freunde“ (Julia Brinkmann):
Thilo ist ein Seehund… und bewegt sich kein Stück. Er liegt am Uferrand eines Sees und starrt ins nichts. Seine Freunde versuchen ihn zu animieren… ob sie Erfolg haben, sieht man im Film. Diesen Film zeichnet insbesondere die Erzählweise aus. Auch wenn sich der Hauptcharakter kein Stück bewegt, schafft Julia Brinkmann trotzdem eine Geschichte zu erzählen.

3. Film: „Eine kleine Nachtmusik“ (Trailer für den Comic von Carolin Reich)
Ja… es ist ein Comic. Auf der animation-school hat man viel Freiraum und man wird darauf trainiert selbstständig eigene Projekte zu verwirklichen. Carolin Reich wollte unbedingt einen Comic zeichnen und hat ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen. Ihr Comic wird demnächst bei einem Verlag veröffentlicht. Da es ein Trailer – insbesondere ein Trailer zu einem Comic – ist, kann man diesen nicht wirklich mit den anderen Kurzfilmen vergleichen. Auf jeden Fall schafft es der Trailer Interesse zu wecken.

4. Film: „Audrey’s Journey“ (Sarah Slabiak)
Dieser Film ist mir persönlich besonders positiv in Erinnerung geblieben. Nur fällt es mir jetzt schwer den Inhalt in Worte zu fassen. Das Artwork ist wundervoll und vielleicht sagt der Titel schon einiges über den Inhalt aus. Es geht um die Reise von Audrey. junge-beinen-asbest-max-lang


5. Film: „Der Junge mit den Beinen aus Asbest“ (2004; Max Lang, Michael Behrens)
Dies ist kein diesjähriger Abschlussfilm, sondern ein Film von dem diesjährigen Oscar-nominierten Max Lang und auch Michael Behrens. Ohne viele Worte zu verlieren… Es ist ein witziger und kontroverser Film über einen Jungen mit Beinen aus Asbest.

6. Film: „Dystopia“ / „Dystopolis“ (Daniel Leyva, Esteban Fernàndez, Dieter Schindler)
Dies ist – wie „Audrey’s Journey“ – ein Film, den man sich ein zweites Mal ansehen muss, um diesen zu verstehen. Wenn ich meine Eindrücke zusammenfassen darf. Es spielt in einer grauen, passiven, teilnahmslosen Welt. In dieser Welt fliegt eines Tages ein kleines, mysteriöses Wesen umher und verbreitet Leben und Farbe. Ich glaube, einige wichtige Aspekte und Inhalte des Filmes übersehe ich jetzt. Ich muss den Film mindestens ein zweites Mal ansehen. Denn die Atmosphäre im Film war grandios und man konnte so richtig in die Welt eintauchen.


Gerne würde mich auch Eure Meinung zu den Filmen interessieren…

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Am Samstag, 30.04.2011, war die Premiere von gleich vier unserer Filme bzw. Kurzfilme, an denen wir beteiligt waren. Rosalie & Trüffel kann man sich zwar schon seit einigen Wochen online ansehen, dennoch war dies weltweit die Premiere auf der großen Leinwand. Auf jeden Fall war es ein erfolgreicher Abend… viele zufriedene Gäste und vor allem mehr Gäste als erwartet. Wir bedanken uns herzlichst fürs Kommen. Bevor ich weiter erzähle, möchte ich hinweisen, dass dieser Beitrag – wie sonst fast immer – meine persönliche Meinung widerspiegelt. Insbesondere weil (mit Ausnahme von Rosalie & Trüffel) alle Filme noch vor meiner Zeit bei TRIKK17 produziert wurden. In den letzten Monaten fand hauptsächlich der Feinschliff statt.

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Es ist immer ein besonderes Ereignis, den eigenen Film in einem großen Kinosaal vor einem riesigen Publikum vorführen zu können. So auch bei unseren beiden Schweinen Rosalie & Trüffel. Im Gegensatz zu einer digitalen Online-Vermarktung (auf YouTube und ähnlichen Kanälen) sieht man bei einer Live-Vorführung direkt die Reaktion der Zuschauer. In gewisser Weise bringt es einem auch die Bestätigung. Man hat einen guten Film produziert, der viele Menschen begeistern und unterhalten konnte. Im Nachhinein meinte Christian Manzke, der für die wunderschönen Hintergründe im Film zuständig war, dass der Film genau die perfekte Länge hat. Die Produktion von Animationfilmen dauert lange… sehr lange… und wenn man viel Arbeit in nur wenige Sekunden investiert hat, so fällt es insbesondere Trickfilmern schwer den eigenen Film auf das Wesentliche bzw. den Kern zu kürzen… Ich stimme Christian zu, der Rosalie & Trüffel Film hat die perfekte Länge.

Wir blieben unter Schweinen mit Kai Pannens Film „Olga“, über den ich bereits berichtet hatte. „Olga“ basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch, geschrieben von Hilke Mayer und illustriert von Kai Pannen höchstpersönlich. „Olga ist ein Schwein wie du und ich – liebenswert und meist gut gelaunt. Doch manchmal wacht sie mit einem grauen Gefühl im Bauch auf, das einfach nicht verschwinden will.“ Der Kurzfilm hat eine schöne Botschaft und zeigt einem, wie wichtig Freunde in schwierigen Situation sein können. Grundsätzlich lässt die Geschichte viel Interpretationsspielraum zu, sodass sich jeder mit dem Schwein identifizieren könnte. Sie ist halt ein Schwein wie du und ich.

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Als nächstes wurde ein Film vorgeführt, auf den ich mich mit am meisten gefreut habe. „Flimmerndes Inferno“ von Björn Magsig und Sören Wendt. Es handelt von dem Untergang der Titanic, erzählt aus der Perspektive eine Krabbe. Die Idee zu dem Film gibt es sogar schon länger als unser Studio. Ich habe immer großen Respekt vor Leuten, die sich über all die Jahre motivieren können an einem Film – erst Recht an einem Kurzfilm – zu arbeiten. Sören erwähnte im Bezug auf die lange Produktion noch scherzend, dass man jede Sekunde wie einen guten Wein genießen soll. Ich kann es bestätigen, er hat nicht übertrieben. Ich will jetzt nicht zu viel erzählen. Demnächst kommen noch weitere Details hinzu, die ich in einem separaten Beitrag diskutieren will.

Als Abschluss mit einer Laufzeit von 14 Minuten diente der Hauptfilm. „Prinz Ratte“ von Albert Radl:

Prinz Ratte ist ein Märchenfilm mit allem, was dazu gehört: Burg, Prinzessin, Prinz, Drachen, einem heimlichen Verehrer und großer Gefühle, aber auch einem unerwarteten Ende und einer ungewöhnlichen Wahrheit über kleine Helden und große Wünsche.

Die Produktion hat zwar nicht so lange gedauert wie bei „Flimmerndes Inferno“, aber innerhalb von vier Jahre kann schon eine Menge in der Welt passieren. Ein ausführlicherer und separater Beitrag kommt später noch hinzu. Ich kannte den Film vorher nicht und wollte ohne jegliche Kenntnis an diesen heran gehen. Konsequenterweise hatte ich mir weder eine Inhaltsbeschreibung durchgelesen noch den Trailer angesehen. Als Fazit kann ich sagen: Wenn „Prinz Ratte“ schon nicht Oscar verdächtig ist, dann wird dieser mindestens zahlreiche Preise auf Festivals und Verleihungen gewinnen. Ein großartiger Film!

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