Archive für independent

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“Oktapodi“ ist der Oscar-nominierte Kurzfilm von Julien Bocabeille, François-Xavier Chanioux, Olivier Delabarre, Thierry Marchand, Quentin Marmier und Emud Mokhberi – produziert an der ‘Gobelins School of the Image’. Die Geschichte ist eigentlich sehr simpel. Zwei verliebte Tintenfische werden von einander getrennt und versuchen einander wieder zu finden.

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“Salesman Pete“ ist ein Film von Anthony Vivien, Marc Bouyer und Max Loubaresse, die den Film nach ihrem Abschluss an der renommierten französischen Schule ‘Supinfocom’ entwickelt haben. Der Film besteht eigentlich nur aus einer längeren Verfolgungsjagd.

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“Stormy Petrel” ist ein russischer Kurzfilm von Alexei Turkus aus dem Jahr 2004, der das Schulleben parodiert. Es passieren so allerhand Dinge, die übertrieben und teils metaphorisch dargesteltt werden: Schüler kommen zu spät; Schüler ärgern die Lehrerin; Schüler petzen, Schüler hören nicht auf die Lehrerin, Musterschüler etc.

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“House of Cats” ist ein simpler Film von Courtland Lomax. Eigentlich ist es nur eine Aneinanderreihung von Szenen mit Katzen. Hier und da laufen und springen Katzen sowie Kätzchen rum. Und das alles in prächtigen, bunten und wechselnden Farben.

Es gibt nichts, was den Film besonders auszeichnet. Aber es erfüllt seinen Zweck und das macht Laune.

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“Safer in a Wild world” ist ein Werbefilm für den Mitsubishi Lancer von Eddie White und James Calvert aus dem Jahr 2007. Später erlangte Eddie White mit seinem Kurzfilm “The Cat Piano” (2009), das farblich ähnlich intensiv und kräftig aufgebaut ist, große Bekanntheit.

Ich möchte hier keine Werbung machen, aber in diesem Film geht es um einen Jungen, der im Auto von seiner Mutter nach Hause gefahren wird. Die Welt da draußen ist schaurig und gruselig. Über all laufen Monster und merkwürdige Gestalten rum…. Doch im Mitsubishi Lancer ist alles sicher.

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“French Roast” ist ein Oscar-nominierter Kurzfilm von Fabrice O. Joubert. Der Film ist fast komplett aus einer Perspektive erzählt – als wenn man in einem Restaurant eine Kamera aufgestellt und laufen gelassen hätte.

 

Ein gut angezogener Mann bestellt nur einen Kaffee (oder einen Tee) und bleibt den ganzen Tag im Restaurant. Dabei geschehen so allerhand Dinge: ein Obdachloser verlangt nach Kleingeld, er wird mit einem Verbrecher verwechselt, er verlegt seine Geldbörse und dann passiert sogar noch etwas Gutes. Besucht die offizielle Website und lest das Interview mit Fabrice im Character Design Blog.

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„Skhizein“ ist ein französischer Kurzfilm von Jérémy Clapin aus dem Jahre 2008, der weltweit viele Preise auf Filmfestivals (Annecy, Cannes etc.) gewonnen hat. Die Geschichte handelt von einem Mann (Henry), der von einem Meteoriten getroffen wurde. Doch anstatt körperlichen Schaden zu erleiden, ist er verrückt… und zwar wortwörtlich um 91 cm neben sich selbst. Henry erzählt seine Geschichte in einer Praxis einem Psychotherapeuten und sein Körper liegt dabei schwebend genau 91 cm neben der Couch. Er weiß, dass ihm niemand helfen kann. Er weiß allerdings nicht, dass es noch schlimmer kommen kann.

Jérémy Clapins Kurzfilme gehören zu meinen persönlichen Favoriten. Sein vorheriger Film (Une Histoire Vertebrale, 2006) und sein nachfolgender Film (Good Vibrations, 2009) sind genau wie „Skhizein“ herlich absurd. Man fragt sich immer wieder, wie er auf solche Ideen kommt. „Skhizein“ lässt viel Interpretationsspielraum zu. Ist Henry tatsächlich um 91 cm verrückt oder ist es nur eine Metapher für das Verrückt-sein im Sinne einer geistigen Krankheit.
Quelle: Offizielle Website

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Scott Kravitz hat bereits bei vielen Live-Action Produktionen wie „Fluch der Karibik 2“, „Garfield – Der Film“, „Matrix Revolutions “ als (Character-)Animator gearbeitet. Neben diesen Arbeiten hat er 2002 mit der Produktion eines eigenen Stop Motion Films angefangen. Fertiggestellt hat er seinen Film im Jahre 2006 und im selben Jahr auf dem „Hiroshima International Animation Festival“ in Japan der Öffentlichkeit präsentiert.

Loom (dt. Webstuhl / Webmaschine) erzählt von einem Straßenmusiker, der sein Leben riskiert um ein Kind zu retten. Mit seinem letzten Atemzug erkennt er eine alte Frau, die sein Leben in ihren Händen hält. Genau nach dem Motto…

„Because I could not stop for Death, He kindly stopped for me.“Emily Dickinson

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Quellen: Offizielle Website

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„Yama-Oni“ ist ein japanischer Kurzfilm, den ich letztes Jahr durch Zufall entdeckt habe. Es ist ein Independentfilm von Kei, Atsushi Sakahara sowie Kyoji Ohno und noch nahezu komplett unbekannt. Leider sind auch kaum Informationen zu dem Film vorhanden. Schöne bilder, gute Musik, rührend, teils mystisch!

Sollte jemand mehr über die Hintergründe der Produktion Bescheid wissen oder weitere Quellen ausfindig machen, so meldet Euch.

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Meet Meline ist ein wunderschöner CGI-Kurzfilm von Sebastien Laban und Virginie Goyons aus Frankreich. Seit 2008 haben die beiden in ihrer Freizeit an dem Film gearbeitet und vor knapp einem Jahr veröffentlicht. Lange habe ich mich auf den Film gefreut und regelmäßig deren Produktions-Blog besucht. Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen, das in einer Scheune von ihrer Neugier geleitet ein Tier verfolgt und daraufhin Zeuge vom Wunder der Natur wird.

Schon als ich die ersten Bilder und den Trailer zu „Meet Meline“ gesehen hatte, habe ich mich gleich in Meline verliebt – so niedlich. Alles ist stimmig und passt zur Geschichte. Exotisch ist vor allem die Kameraführung, da man die Geschichte aus allen möglichen Perspektiven erlebt. Allen Filminteressierten kann ich auch das Making-of ans Herz legen. Technisch ist der Film auf aller höchstem Niveau: grandios animiert, schönes Design, bezaubernde Musik, wundervolle Atmosphäre… und das größtenteils von nur zwei talentierte Filmemacher.

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Letzte Woche hat die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences” die Nominierungen  für die 83. Oscarverleihung bekannt gegeben, die am 27. Februar stattfindet. Da sich dieses Jahr nur 15 Animationsfilme qualifiziert haben, konnten auch nur drei nominiert werden. Hätte sich nur ein weiterer Film (auf 16) qualifiziert, so wären wie bereits wie im vergangenen Jahr fünf Nominierungen möglich gewesen. Die Nominierungen für den Academy Award „Bester Animationsfilm” lauten:

Bester Animationsfilm

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  • Toy Story 3 (Lee Unkrich), USA
  • The Illusionist (Sylvain Chomet), Frankreich
  • • Drachenzähmen leicht gemacht (Chris Sanders, Dean DeBlois), USA

Davon ist „The Illusionist” zum einem der einzige Film, den ich nicht gesehen habe, und zum anderen auch der Film, an dem ich das größte Interesse habe. Laut der Pressemappe von Sony basiert dieser Film auf einem Skript von der französischen Comedy Legende Jacques Tati, das niemals realisiert wurde. Jacques Tati wollte seiner ältesten Tochter das Gefühl geben, dass sie von ihm geliebt wird, und in diesem Zusammenhang diente das Skript als eine Art Liebeserklärung von einem Vater zu seiner Tochter. Story-technisch erzählt die Geschichte von einem Illusionisten, der eine isolierte Gemeinde besucht und auf eine junge Frau trifft, die davon überzeugt ist, dass er ein echter Magier ist. Der Trailer sieht sehr vielversprechend und wunderschön aus. Ich freue mich sehr und hoffe, dass dieser Film es noch zu uns nach Deutschland schafft.

Doch mit DreamWorks Animation und Disney/Pixar scheint die Konkurrenz nicht einfacher zu werden. Drachenzähmen leicht gemacht wurde schon des öfteren kritisiert, dass dieser Film nicht kindertauglich sei und Kinder teils verschrecke. Aber der Regisseur Dean DeBlois meinte in einem Gespräch mit der LA Times, dass er keine Filme für Kinder produziere, sondern eher Geschichten erzähle, die er als Kind liebte. Toy Story 3 hat dagegen von US-Kritikern die besten Bewertungen bekommen und Pixar scheint den Oscar längst abonniert zu haben. Zudem ist „Toy Story” auch in der Kategorie „Bester Film” nominiert. Somit ist dies nach „Die Schöne und das Biest (1991)” und „Oben (2009)” das dritte Mal das ein animierter Film in der Königsklasse nominiert ist.

Bester animierter Kurzfilm

  • • Day & Night (Teddy Newton), USA
  • • Let’s Pollute (Geefwee Boedoe), USA
  • • Madagascar, A Journey Diary (Bastien Dubois), Frankreich
  • • Der Grüffelo (Jakob Schuh, Max Lang), Großbritannien
  • • The Lost Thing (Andrew Ruhemann, Shaun Tan), Australien

Davon gesehen habe ich Pixars „Day & Night”, „Madagascar, A Journey Diary” und „Der Grüffelo”. Ich hoffe, demnächst noch die Möglichkeit zu haben die anderen beiden Filme zu sehen. Aber von den gesehenen Kurzfilmen hat mich Der Grüffelo am meisten unterhalten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Julia Donaldson. Regie führten die beiden Deutschen Jakob Schuh und Max Lang. Die Geschichte handelt von einer Maus, die auf ihrem Weg auf mehrere Gefahren trifft und geschickt mittels einer Lüge von einem großen sowie furchterregenden Monster – namens „Der Grüffelo” – einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange verschreckt. Doch wer weiß, vielleicht gibt es den Grüffelo ja doch. Heiligabend wurde der Kurzfilm das erste Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Des weiteren könnt Ihr auch auf Alexander Lindners Blog schöne Matte Paintings bewundern, die er vor einem Jahr für die Produktion hergestellt hatte.

Welche Filme davon habt Ihr gesehen, welche haben Euch am meisten gefallen und was glaubt Ihr, welche Filme dieses Jahr gewinnen werden?

Quellen: Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Sony Pressemappe, LA Times Blogs

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