Archive für Kurzfilm

Schon 1984 hat Tim Burton den Hund Sparky in einem knapp 30-minütigen Live-Action Kurzfilm zum Leben erweckt und 2012 kommt der liebenswerte Köter in Stop Motion auf die große Leinwand. „Frankenweenie” ist eine Parodie auf Mary Shelleys Roman „Frankenstein” und erzählt von einem Jungen namens Victor, der seinen kürzlich verstorbenen besten Freund – einen Hund – mit elektrischen Strömen zum Leben erweckt. Innerlich ist es zwar immer noch der gleiche Hund, doch durch seine äußerlichen Mängel gleicht er fast einem Monster. Victor entschließt sich seinen Hund zu verstecken, aber ewig kann er auch das nicht.

Geplant ist für 2012 ein Stop Motion Film in Schwarz-Weiss und in 3D. Bislang wurden für die Produktion über 200 Puppen erstellt, was eine beträchtliche Anzahl ist. Für „Nightmare Before Christmas“ wurden zwar auch über 200 Puppen gebaut, aber es lauerten auch Charaktere in allen Ecken und Kanten. Wer Tim Burtons Frühwerk von 1984 noch nicht gesehen hat, der hat dies nachzuholen. Auf den deutschen DVDs (Special Edition / Collector’s Edition) bzw. der Blu-ray lässt sich der Film finden.

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Bald ist es soweit, die Premiere des animierten Kurzfilms Prinz Ratte soll in wenigen Wochen statt finden. Zusammen mit Albert Radl, von dem die Idee, Inhalt und Design, sowie ein Großteil der Animationen stammen, haben wir in Koproduktion den Film mit auf den Weg gebracht. Vor knapp 2 Jahren wurden in unserem Studio die ersten Aufnahmen für den Stop-Motion-Film geschossen. Er soll ca. 14 Minuten lang werden und spielt in der Zeit von Schlössern, Drachen und Prinzessinnen. Nach Abschluss der Dreharbeiten begann für Albert die lange Zeit der Postproduktion. Das Warten hat sich gelohnt – der Trailer sieht sehr, sehr vielversprechend aus. Auf Facebook gibt es noch mehr Fotos und Infos zum Film.

Wir freuen uns gemeinsam mit Regisseur Albert Radl auf die anstehende Filmpremiere!

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Schloss – Entwurf

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Dreharbeiten – Kamerafahrt um das Schloss

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Filmstill „Prinz Ratte“

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Albert am Set

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Bereits vor ein paar Tagen habe ich mit Denis Chapon’s Abuela Grillo einen Kurzfilm vorgestellt, der im Rahmen des The Animation Workshop (in Viborg, Dänemark) produziert wurde. „The Animation Workshop” gilt seit vielen Jahren als weltweite Anlaufstelle für alle, die im Bereich Animation etwas aus sich machen wollen. Erst kürzlich wurden die neuen Bachelorfilme 2011 veröffentlicht und wie in den vergangenen Jahren… wie gewohnt sind alle Filme absolut großartig und empfehlenswert.

„The Backwater Gospel“ ist ein Film von Bo Mathorne. Bereits optisch hebt sich dieser deutlich von anderen ab und schafft eine angespannte und teils gruselige Atmosphäre. Wenn The Undertaker einen Besuch abstattet, so gilt es als Zeichen, dass jemand zu sterben hat. Sein nächstes Ziel ist ein Dorf, das von seiner Anwesenheit terrorisiert wird. Die Bewohner wissen, dass jemand zu sterben hat. Doch die Frage bleibt offen, wer es dieses Mal sein hat.

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Die Produktion von Trickfilmen kann sich je nach Umfang des Projekts über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen. Im Bezug auf das Charakter-Design sieht die endgültige Fassung eines Charakters manchmal ganz anders aus als die ersten Konzeptzeichnungen. Dies sind die ersten Konzeptzeichnungen, die Sandra Schießl für Tomte Tummetott und der Fuchs gezeichnet hat.

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Siehe auch: Teil 1 – Einleitung

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Denis Chapons Kurzfilm erzählt von einer älteren Dame, die durch ihren Gesang Regen hervorrufen kann. Manchmal ist dieser lebensrettend! Manchmal unerwünscht! Manchmal ist dies aber auch eine teuflisch-geniale Geschäftsidee!

Letzten Monat hat Denis uns in unseren TRIKK17-Räumen einen Besuch abgestattet und wir hatten die Möglichkeit ihn persönlich kennen zu lernen. Auf jeden Fall gehört er zu der Art von Künstlern, die sich hohe Ziele setzen und eine Vision haben. Dennoch ist es bei ihm kein reines Wunschdenken. Er weiß, wie er seine Ziele zu erreichen hat und tut dementsprechend auch viel dafür. Viel Spass bei dem Film!

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Gestern hatte ich bereits im  Bezug auf den Academy Award den nominierten Kurzfilm Der Grüffelo vorgestellt. Wie bereits erwähnt handelt die Geschichte von einer Maus, die auf geschickte Weise Gefahren umgeht. Die Maus erzählt den gefährlichen Waldtieren von einem Grüffelo, mit dem sich die Maus anscheinend zu einem Treffen verabredet habe. Ein Grüffelo ist ein großes Tier mit grässlichen Tatzen, feurigen Augen sowie schrecklichen Klauen. Guckt Euch hierzu den Trailer an.

Der Film wurde Heiligabend im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Sehr interessant ist aber auch das Making-Of. Darin sehen wir, dass die Hintergründe alles reale Sets sind. Die Charaktere sind CGI-Modelle und am Computer animiert.

Der Grüffelo basiert auf einem Buch (1999) von Julia Donaldson, illustriert von Axel Scheffler. Der Film wurde vom BBC in Coproduktion mit dem ZDF hergestellt und Regie führten die beiden Deutschen Max Lang und Jakob Schuh. Bei der Oscar-Verleihung drücke ich beiden die Daumen.
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Letzte Woche hat die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences” die Nominierungen  für die 83. Oscarverleihung bekannt gegeben, die am 27. Februar stattfindet. Da sich dieses Jahr nur 15 Animationsfilme qualifiziert haben, konnten auch nur drei nominiert werden. Hätte sich nur ein weiterer Film (auf 16) qualifiziert, so wären wie bereits wie im vergangenen Jahr fünf Nominierungen möglich gewesen. Die Nominierungen für den Academy Award „Bester Animationsfilm” lauten:

Bester Animationsfilm

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  • Toy Story 3 (Lee Unkrich), USA
  • The Illusionist (Sylvain Chomet), Frankreich
  • • Drachenzähmen leicht gemacht (Chris Sanders, Dean DeBlois), USA

Davon ist „The Illusionist” zum einem der einzige Film, den ich nicht gesehen habe, und zum anderen auch der Film, an dem ich das größte Interesse habe. Laut der Pressemappe von Sony basiert dieser Film auf einem Skript von der französischen Comedy Legende Jacques Tati, das niemals realisiert wurde. Jacques Tati wollte seiner ältesten Tochter das Gefühl geben, dass sie von ihm geliebt wird, und in diesem Zusammenhang diente das Skript als eine Art Liebeserklärung von einem Vater zu seiner Tochter. Story-technisch erzählt die Geschichte von einem Illusionisten, der eine isolierte Gemeinde besucht und auf eine junge Frau trifft, die davon überzeugt ist, dass er ein echter Magier ist. Der Trailer sieht sehr vielversprechend und wunderschön aus. Ich freue mich sehr und hoffe, dass dieser Film es noch zu uns nach Deutschland schafft.

Doch mit DreamWorks Animation und Disney/Pixar scheint die Konkurrenz nicht einfacher zu werden. Drachenzähmen leicht gemacht wurde schon des öfteren kritisiert, dass dieser Film nicht kindertauglich sei und Kinder teils verschrecke. Aber der Regisseur Dean DeBlois meinte in einem Gespräch mit der LA Times, dass er keine Filme für Kinder produziere, sondern eher Geschichten erzähle, die er als Kind liebte. Toy Story 3 hat dagegen von US-Kritikern die besten Bewertungen bekommen und Pixar scheint den Oscar längst abonniert zu haben. Zudem ist „Toy Story” auch in der Kategorie „Bester Film” nominiert. Somit ist dies nach „Die Schöne und das Biest (1991)” und „Oben (2009)” das dritte Mal das ein animierter Film in der Königsklasse nominiert ist.

Bester animierter Kurzfilm

  • • Day & Night (Teddy Newton), USA
  • • Let’s Pollute (Geefwee Boedoe), USA
  • • Madagascar, A Journey Diary (Bastien Dubois), Frankreich
  • • Der Grüffelo (Jakob Schuh, Max Lang), Großbritannien
  • • The Lost Thing (Andrew Ruhemann, Shaun Tan), Australien

Davon gesehen habe ich Pixars „Day & Night”, „Madagascar, A Journey Diary” und „Der Grüffelo”. Ich hoffe, demnächst noch die Möglichkeit zu haben die anderen beiden Filme zu sehen. Aber von den gesehenen Kurzfilmen hat mich Der Grüffelo am meisten unterhalten. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Julia Donaldson. Regie führten die beiden Deutschen Jakob Schuh und Max Lang. Die Geschichte handelt von einer Maus, die auf ihrem Weg auf mehrere Gefahren trifft und geschickt mittels einer Lüge von einem großen sowie furchterregenden Monster – namens „Der Grüffelo” – einen Fuchs, eine Eule und eine Schlange verschreckt. Doch wer weiß, vielleicht gibt es den Grüffelo ja doch. Heiligabend wurde der Kurzfilm das erste Mal im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Des weiteren könnt Ihr auch auf Alexander Lindners Blog schöne Matte Paintings bewundern, die er vor einem Jahr für die Produktion hergestellt hatte.

Welche Filme davon habt Ihr gesehen, welche haben Euch am meisten gefallen und was glaubt Ihr, welche Filme dieses Jahr gewinnen werden?

Quellen: Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Sony Pressemappe, LA Times Blogs

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Tomte Tummetott und der Fuchs ist ein 30-minütiger Kurzfilm, den wir gemeinsam mit OGGLIES Film Productions, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Oetinger, realisiert haben. Dies ist der erste komplett in Deutschland produzierte Astrid-Lindgren-Film und erschien pünktlich zum 100. Geburtstag (14.11.2007) von Astrid Lindgren auf DVD bei Oetinger kinderkino.

Story
Tomte Tummetott, ein schwedischer Weihnachtstroll mit roter Wichtelmütze, bewacht im Winter die schlafenden Menschen und Tiere. Er macht den Tieren Mut und erzählt ihnen vom kommenden Frühling. Aber in dieser Nacht kommt Mikkel, der hungrige Fuchs, auf den Hof, um seinen Festbraten zu holen. Wird Tomte das verhindern können?
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