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Wir hatten schon vor ein paar Wochen davon berichtet. Endlich ist es soweit. Der knapp 15 min. Kurzfilm „Prinz Ratte“, den wir in Koproduktion mit Albert Radl realisiert haben, ist fertig und feiert am Samstag, 30.04.2011 um 15 Uhr Premiere. Und zwar im Magazin Kino in Hamburg. Der Regisseur und Produzent Albert Radl, sowie ein Teil des Teams und TRIKK17 werden anwesend sein. Drei weitere Filme runden den Nachmittag ab und werden auch zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Diese sind zum einem „Olga“, ein 6 min. Kurzfilm, den wir mit dem Filmemacher Kai Pannen produziert haben. Dann werden wir unseren ersten „Rosalie & Trüffel“-Film vorführen. Das Langzeitprojekt „Flimmerndes Inferno“ von Sören Wendt und mir ist derzeit noch in der Vertonung, wird es aber auch rechtzeitig zur Premiere schaffen.

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Burny Mattinson – Disney-Veteran, dessen Karriere bis in die 60er Jahre zurück reicht, und Story Supervisor beim kommenden Disney Meisterwerk „Winnie the Pooh“ (2011) – hat kürzlich in einem Interview bekannt gegeben, dass er an einer Idee zu einem Spielfilm mit Micky in der Hauptrolle arbeitet. Allerdings hat er noch nicht offiziell grünes Licht bekommen. Seine Idee müsste er zuerst ausführlich den Disney Studios präsentieren. Erst dann könnte Micky, Donald und Goofy wieder auf der großen Leinwand zu sehen sein.

Micky war im Grunde schon immer auf der großen Leinwand zu sehen. Denn die Kurzfilme, die wir alle kennen und lieben, wurden primär fürs Kino produziert. Erst später als sich langsam das Fernsehen durchsetzte, begann die Austrahlung der alten Disney Kurzfilm im TV. Wir dürfen nicht vergessen: „It all started with a mouse“. Aber dennoch hat es Micky niemals auf die große Leinwand in Spielfilmlänge geschafft. Ich kenne leider noch nicht alle Disney Filme, aber teils in Spielfilmlänge (66 Min) gab es bereits ein Micky Maus Abenteuer. Und zwar in der Direct-To-Video Produktion „Mickeys fröhliche Weihnachten / Mickey’s Once Upon a Christmas“ aus dem Jahre 1999. Dabei stand Micky allerdings nicht im Mittelpunkt. Es waren eher drei Geschichten, die nacheinander erzählt wurden, wobei Micky nur in einem Abschnitt eine Rolle spielte.

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cars2-poster Der britische Drehbuchautor Jake Mandeville-Anthony reicht Klage gegen Disney/Pixar wegen Copyright-Verletzung ein. Mandeville-Anthony behauptet, die Idee von Pixars „Cars“ sei gestohlen und verlangt, dass die kommende Fortsetzung nicht veröffentlicht werde. Angeblich habe er Anfang der 1990-er Projektvorschläge an mehrere Produktionsfirmen – darunter auch Disney – mit einer ähnlichen Thematik geschickt. Sein Projektvorschlag mit dem Titel „Cars“ umfasste ein Beispiel-Drehbuch, ein Treatment, 46 Beschreibungen zu animierten Auto-Charakteren, 10 Auto-Charakter-Sketches und ein Marketing- sowie Merchandising-Plan. Zudem habe er sich 1993 mit dem damaligen Geschäftsführer von Lucas Digital (Geschäftszweig von Lucasfilm Ltd) getroffen, der seit 2005 General Manager bei Pixar ist. Dabei habe Mandeville-Anthony dem damaligen ‘Lucas Digital’-Geschäftsführer Kopien seines Projektvorschlags überreicht. Des Weiteren weist Pixars „Cars“ viele Ähnlichkeiten zu Mandeville-Anthonys Projektvorschlag auf.

Dies ist nicht die erste Klage gegen Disney/Pixar. Schon 2001 – zu „Die Monster AG“-Zeiten – wurde Pixar in einem ähnlichen Fall der Copyright-Verletzung beschuldigt. Der Regisseur Pete Docter musste sich dabei sprichwörtlich kurz vor der Premiere deswegen rechtfertigen und seine Integrität sowie die von Pixar verteidigen. Pixars Kurzfilm „Der Vogelschreck“ (For the Birds) hat ebenfalls viele Parallelen zu dem Kurzfilm „Small Fry“ von einem CalArts-Studenten aus dem Jahr 1993. Doch einen Rechtsstreit gab es wegen einem Kurzfilm nicht.
Andere Studios wie DreamWorks Animation haben ebenfalls mit ähnlichen Anschuldigungen zu kämpfen. Siehe den aktuellen Rechtsstreit um „Kung Fu Panda“ (hier)!

Ich weiß nicht, ob tatsächlich etwas an den Anschuldigungen gegen Disney/Pixar dran ist. Aber jedes Mal, wenn ein Studio Erfolg hat, tauchen wie aus dem Nichts Leute mit derartigen Geschichten auf. Es ist einfach so… Viele Geschichten wurden bereits erzählt. Ob im Medium Film, Literatur, Hörspiel etc. Ich möchte nicht behaupten, dass es bereits alles irgendwie/irgendwo gab. Aber Fakt ist, dass es bereits vieles gab und viele bereits bekannte Geschichten werden heutzutage neu aufgearbeitet und interpretiert. Die Idee zu „Cars“ ist auch nicht sonderlich innovativ. Sprechende Autos, die Rennen fahren! Das gab es schon.

Was meint Ihr, sind die Anschuldigungen berechtigt?

Quellen: THR – 1, THR – 2, Pixar Blog, Cartoonbrew

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Peter Lord (Regisseur: Chicken Run – Hennen rennen, Produzent vieler „Wallace & Gromit“-Filme) arbeitet seit einiger Zeit an einem neuen Stop Motion Film. „The Pirates!“ basiert auf eine Buchserie von Gideon Defoe und erzählt von einer Bande hoffnungsloser und unorthodoxer Piraten. Der Release ist für 2012 geplant.

Zurzeit ist es noch nicht offiziell, aber David Tenant (Barty Crouch jr. – „Harry Potter und der Feuerkelch“) soll als Synchronsprecher mindestens eine Stimme liefern. Kürzlich wurden viele Produktionsfotos und Konzeptbilder veröffentlicht. Die farbigen Sketches sind allerdings nicht von Peter Lord, sondern von einem Mitarbeiter. Auf ‘Bleeding Cool‘ könnt Ihr wesentlich mehr hochauflösende Bilder sehen.

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mars-needs-moms-poster Schon im März 2010 wurde angekündigt, dass Robert Zemeckis Produktionsfirma „ImageMovers Digital“ – Disneys Motion Capture Abteilung – im kommenden Januar die Pforten schließen wird. Direkt nach der Produktion von „Milo und Mars / Mars Needs Moms“! ImageMovers passt laut Disney nicht in deren Geschäftsmodell. Allein „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ (2009) musste viel Kritik einstecken, obwohl es durchaus ein finanzieller Erfolg war. Die Folgen dieser Kritik muss „Milo und Mars“ nun spüren. Manchmal ist ein Flop einfach nur ein Flop. Aber wenn die Produktion eines Filmes $175 Millionen gekostet hat und im ersten Wochenende nur $6,9 Millionen einspielt, dann ist es eher ein Zeichen.

Regie hat zwar Robert Zemeckis nicht geführt, aber er durfte in letzter Zeit viel Kritik einstecken. Zemeckis hat schon vor langer Zeit mit Live-Action-Filme wie „Zurück in die Zukunft“, „Forrest Gump“ und „Cast Away – Verschollen“ bewiesen, dass er zu den Besten gehört. Aber aufgrund seines Motion-Capture-Trips („Der Polarexpress“, „Die Legende von Beowulf“, „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“) wird ihm immer mehr nachgesagt, dass er zu sehr in eine Richtung treibt und dabei die Story vernachlässigt.

„Milo und Mars“ kann zum Ende von Zemeckis Motion-Capture-Filmemacherei führen, die immer unbelieber beim Publikum wird. Anders als die digitale Animation von Pixar benötigt Zemeckis  Technik echte Schauspieler, die mit Sensoren ausgestattete Uniforme tragen und die nötigen Bewegungen ausführen. Diese Bewegungen werden aufgenommen und digitalisiert auf den Computer übertragen, sodass diese digitalen Modelle zur Produktion von Filmen verwendet werden können. - NY Times

Motion Capture im Allgemeinem hat es mittlerweile doch sehr schwer und wird immer wieder kritisiert. Mit Motion Capture ist ein Verfahren gemeint mit dem sich reale Bewegungen des Menschen in ein vom Computer lesbares Format umwandeln lässt. Das Problem hierbei ist der „Uncanny Valley“: Sobald auf optischer Ebene ein gewisser Realitätsgrad bei der Bewegung überschritten wird, wirkt die Animation sehr befremdlich und unglaubwürdig. Pixar Filme versuchen nicht realistisch zu sein, nutzen kein Motion Capture und haben daher auch nicht mit diesem Problem zu kämpfen. Zemeckis dagegen schon!

Ich sehe es eigentlich relativ offen. Motion Capture ist nicht grundsätzlich gruselig. Es ist eher eine technische Hürde, die überwunden werden muss. Genauso wie zurzeit einige Studios mit „3D/Stereoskopie“ scheitern, genauso werden auch andere Studios an Motion Capture scheitern. Es ist eher ein Lernprozess, der sich über die Zeit verbessert. Die meisten meiner Freunde und Bekannten wissen auch nicht, dass „Der Polarexpress“ ebenfalls mittels Motion Capture produziert wurde und niemand hat sich über die Animation beschwert. Motion Capture hat Potential, aber es ist kein Ersatz für  traditionell gezeichnete Animation oder CGI oder Stop Motion – eher eine Alternative. Was meint Ihr?

Quellen: NY TimesBox Office MojoAnimationsfilme.ch

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Tomm Moore, der letzter Jahr große Bekanntheit durch seine Oscar Nominierung für seinen Film „Brendan und das Geheimnis von Kells“ (siehe kurzen Academy Award Clip) erlangte, arbeitet an einem neuen Animationsfilm.

„Song of the Sea“

Zurzeit arbeitet Moore noch am Storyboard. Die Geschichte erzählt von zwei Kindern, dessen Mutter spurlos verschwunden ist. Daraufhin werden Ben und Saoirse zu ihrer Großmutter in die Stadt geschickt. Doch schon bald schaffen es beide Kinder zurück nach Hause – ans Meer. Deren Reise entwickelt sich zu einem Rennen gegen die Zeit in einer Welt, die Ben nur aus den Volksmärchen seiner Mutter kennt. Schnell wird klar, dass Saoirse der Schlüssel zu deren Überleben ist.

Quellen: Cartoon Saloon, Variety

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dreamworks-logo DreamWorks Animation war 2010 das erste Studio, das drei CG-animierte Spielfilme veröffentlichte (Megamind, Für immer Shrek, Drachenzähmen leicht gemacht) – und genau so sollte es eigentlich auch in den kommenden Jahren weitergehen.* Wenn die schwarzen Zahlen doch nur höher wären. Stattdessen plant CEO Jeffrey Katzenberg in Zukunft weniger Filme pro Jahr zu produzieren und das durchschnittliche Budget von $140 Millionen auf $130 Millionen herabzusetzen. Bis 2014 stehen die US-Release Termine für die kommenden Spielfilme fest:

2011

- Kung Fu Panda 2: Die Fortsetzung zum Kung Fu kämpfenden Panda-Bären Po (siehe hier).

- Puss in Boots: Ein Spin-Off zu der Shrek-Reihe. Der Kater steht im Mittelpunkt (siehe hier).

2012

- Madagascar 3: Eine zweite Fortsetzung zu unseren Helden aus dem Zoo bzw. Madagaskar…

- Rise of the Guardians: Basiert auf den noch kommenden  Bilderbüchern „The Guardians of Childhood“ von  William Joyce. Der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee und Jack Frost schließen sich zusammen um gemeinsam gegen den bösen Buhmann vorzugehen.

2013

- The Croods: In einer Welt voller Vulkane ist das Leben nicht so einfach. Der Höhlenmensch Grug begibt sich mit seiner Familie auf die Reise eine neue Heimat zu finden.

- Turbo: Was wenn sich eine Schnecke das Ziel setzt, die Schnelllste der Welt zu werden. Das sehen wir hier!

- Me and My Shadow: In diesem Film will DreamWorks Animation sowohl CGI als auch traditionellen Zeichentrick miteinander verbinden um einen bahnbrechenden und einzigartigen Look zu entwickeln. Die Geschichte handelt von dem Schatten Stan, der dazu verdammt ist, an der weltweit langweiligsten Person zu hängen. Dennoch können auch Schatten Regeln brechen und die Kontrolle übernehmen.

2014

- Mr. Peabody & Sherman: Basiert auf den Charakteren, die Auftritte in Zeichentrickserien der späten 50ger / frühen 60er Jahre hatten. Der klügste Hund der Welt, Mr. Peabody, und sein stubenreiner Hausjunge, Sherman, stellen fest, dass ihre Zeitmaschine gestohlen wurde.

- Drachenzähmen leicht gemacht 2 / How to Train Your Dragon 2: Die Fortsetzung zu unserem Drachen!

* Anmerkung: Pixar ist mit einem Spielfilm pro Jahr zufrieden.

Quelle: THR – 1, THR – 2, Collider

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DreamWorks hat kürzlich den Trailer zu der Fortsetzung von „Kung Fu Panda“ und dem Spin-Off „Puss in Boots“ veröffentlicht. Beide sollen sowohl in 3D als auch in IMAX-Kinos zu sehen sein.

In „Kung Fu Panda 2“ (Regie: Jennifer Yuh Nelson) hat sich der Panda-Bär Po zu einem Meister höchster Klasse entwickelt. Diesmal ist Kung Fu selbst bedroht. Weltweit verschwinden die besten Kung Fu Meister. Zusammen mit den „Furiosen Fünf“ stellt sich Po der Aufgabe ‘Kung Fu zu retten’. Der Kinostart ist für den 16. Juni 2011 geplant.


„Puss in Boots“ (Regie: Chris Miller) ist ein Spin-Off von Shrek. 2004 hatte der gestiefelte Kater seinen ersten Auftritt in „Shrek 2“ und wurde schnell zum Publikumsliebling. Die Geschichte folgt seinen Abenteuer vor seinem ersten Treffen mit Shrek. Zudem sollen weitere neue Charaktere eingeführt werden. Kinostart ist für den 1. Dezember 2011 geplant.


shrek-2-car Ich hoffe es wird nicht falsch verstanden. Ich bin keinesfalls abgeneigt gegenüber Fortsetzungen oder Spin-Offs und ich mag DreamWorks sowie deren Filme sehr. Die kommenden beiden Filme könnten durchaus finanzielle Erfolge werden. Der Kater gehört zu den beliebtesten DreamWorks Charakteren und „Kung Fu Panda“ bringt einfach Spass. Auf finanzieller Ebene ist es durchaus sinnvoll auf bereits etablierten Marken aufzubauen. Aber leider ist man damit auch der Kritik ausgesetzt ‘Man sei nicht kreativ genug für Neues!’ und ‘Man sei nur hinter dem Geld her!’. Zudem haben Fortsetzungen häufig bei Preisverleihungen und Filmfestivals schlechte Karten. Das kann man aber auch nicht verallgemeinern. „Toy Story 3“ ist wohl das neuste Beispiel hierfür. Worauf ich hinaus will… Ich freue mich auf die kommenden DreamWorks Filme.

Quellen: slashfilm, examiner.com

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Schon seit längerer Zeit habe ich so einen Medienrummel um einen Animationsfilm nicht erlebt – selbst letzten Sommer nicht zu „Toy Story 3“-Zeiten. Überall findet man Artikel, Interviews, kurze Clips und zahlreiche Diskussionen um Gore Verbinskis CGI-Film „Rango (2011)“. Laut sky (britischer Pay-TV-Anbieter) ist der Titelheld bereits jetzt unter den TOP-20-CGI-Characters, obwohl der Film noch nicht angelaufen ist.*

rango-concept-art_0 Was macht ein Chamäleon im Hawaiihemd mit dem Namen „Rango“ in einer Stadt im Wilden Westen? Sheriff spielen! Nur leider überleben Gesetzeshüter in dieser Stadt names Dirt (englisch für „Schmutz“) nie sehr lange.

Gore Verbinski: „Ich verbrachte ein wenig Zeit mit meinem guten Freund David Shannon – einem Kinderbuchautor – und dem Produzenten John B. Carls. Wir spielten nur mit einigen Ideen, wie: Was willst du als nächstes machen? Warum nicht einen animierten Western mit Kreaturen der Wüste? Das war die Grundidee. Es müsste sich um einen Charakter handeln, der ein Außenseiter im klassischen Sinne ist. Wenn er schon in der Wüste ist, was wenn er auch ein Wassertier ist? Wenn er ein Wassertier ist, was wenn er ein Chamäleon ist? Wenn er ein Chamäleon ist, sollte er dann nicht ein Schauspieler sein? Und ich war wie: Whoa, hey, das ist eine Identitätskrise!“NY Times

Die Besten der Besten haben sich zusammen getan um diesen Film zu produzieren. Gore Verbinski hat für „Rango“ auf die Regie für den vierten Teil von „Fluch der Karibik“ verzichtet. Johnny Depp hat sich bei der Synchronisation in Westernkleidung gezwängt (siehe Featurette). John Logan (Gladiator [2000], Aviator [2004], Sweeney Todd [2007]) hat am Drehbuch gearbeitet. Die Musik stammt von Hans Zimmer und die Animation wurde von Industrial Light & Magic hergestellt – einem Studio, das bekannt ist für die weltbesten Spezialeffekte.

Der Film soll sich – ähnlich wie die PIXAR-Titel – viel mehr an ein erwachseneres Publikum richten, ist aber auch für Kinder geeignet (FSK 6). Die Trailer sehen sehr vielversprechend aus.

Siehe auch den zweiten Trailer!

* Anmerkung: Vorpremiere war schon; Deutschland Premiere ist heute am 03.03.2011; weltweite Premiere am 04.03.2011

Quellen: Salon, NY Times, sky, cnet – 1, cnet – 2

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toy-story-3-woody-oscar-1 Bei den diesjährigen Academy Awards gab es keinen dominierenden Film. Der Historienfilm „The King’s Speech“ war zwar zwölf Mal nominiert, hat allerdings nur vier davon tatsächlich gewonnen. Genau so viele wie Christopher Nolans „Inception“ (bei acht Nominierungen). David Finchers Filmdrama war bei den Golden Globes 2011 der erfolgreichste Film und auch bei den Oscars 2011 konnte „The Social Network“ mit drei der begeehrten Trophäen überzeugen.

Wie erwartet hat Pixar die Kategorie „Bester Animationsfilm“ abonniert. Vor der Verleihung hätte ich gerne noch „The Illusionist” gesehen, aber das kann man später noch nachholen – vorausgesetzt der Film wird hier in Deutschland irgendwann verfügbar sein; eine Kinoveröffentlichung bezweifle ich ein wenig. Mir persönlich hat der Drache zwar mehr zugesagt, aber Lee Unkrich hat mit seiner Spielzeuggeschichte auch nichts falsch gemacht. Ein verdienter Sieg! Aber in der Hauptkategorie konnte sich „Toy Story 3“ leider nicht durchsetzen.

Ein wenig enttäuscht hat mich, dass es unser Grüffelo nicht geschafft hat. In der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ habe ich bislang einen Film noch nicht gesehen – „Let’s Pollute“ von Geefwee Boedo! Dabei war ich mir ziemlich sicher, dass Max Lang und Jakob Schuh mit „Der Grüffelo“ gute Chancen haben. Der Film basiert auf einem wundervollen Kinderbuch; optisch ist der Film beeindruckend und erzählerisch ist es schön umgesetzt. Kürzlich habe ich auch ein Interview mit dem Matte Painter Alexander Lindner geführt (siehe hier). Dennoch gehört „The Lost Thing“ von Shaun Tan und Andrew Ruhemann zu den besten animierten Kurzfilmen, die ich über das vergangene Jahr gesehen habe. Vor allem da der Kurzfilm auch eine schöne und zum Nachdenken anregende Botschaft enthält.

Hier die komplette Auflistung:


Bester Film

The King’s Speech – Iain Canning, Emile Sherman und Gareth Unwin
127 Hours – Christian Colson, Danny Boyle und John Smithson
Black Swan – Mike Medavoy, Brian Oliver und Scott Franklin
The Fighter – David Hoberman, Todd Lieberman und Mark Wahlberg
Inception – Christopher Nolan und Emma Thomas
The Kids Are All Right – Gary Gilbert, Jeffrey Levy-Hinte und Celine Rattray
The Social Network – Scott Rudin, Dana Brunetti, Michael De Luca und Ceán Chaffin
Toy Story 3 – Darla K. Anderson
True Grit – Ethan Coen, Joel Coen und Scott Rudin
Winter’s Bone – Anne Rosellini und Alix Madigan


Beste Regie

Tom Hooper – The King’s Speech
Darren Aronofsky – Black Swan
Ethan Coen, Joel Coen – True Grit
David Fincher – The Social Network
David O. Russell – The Fighter


Bester Hauptdarsteller

Colin Firth – The King’s Speech
Javier Bardem – Biutiful
Jeff Bridges – True Grit
Jesse Eisenberg – The Social Network
James Franco – 127 Hours


Beste Hauptdarstellerin

Natalie Portman – Black Swan
Annette Bening – The Kids Are All Right
Nicole Kidman – Rabbit Hole
Jennifer Lawrence – Winter’s Bone
Michelle Williams – Blue Valentine


Bester Nebendarsteller

Christian Bale – The Fighter
John Hawkes – Winter’s Bone
Jeremy Renner – The Town – Stadt ohne Gnade
Mark Ruffalo – The Kids Are All Right
Geoffrey Rush – The King’s Speech


Beste Nebendarstellerin

Melissa Leo – The Fighter
Amy Adams – The Fighter
Helena Bonham Carter – The King’s Speech
Hailee Steinfeld – True Grit
Jacki Weaver – Königreich des Verbrechens


Bestes Originaldrehbuch

The King’s Speech – David Seidler
Another Year – Mike Leigh
The Fighter – Scott Silver, Paul Tamasy und Eric Johnson
Inception – Christopher Nolan
The Kids Are All Right – Lisa Cholodenko und Stuart Blumberg


Bestes adaptiertes Drehbuch

The Social Network – Aaron Sorkin
127 Hours – Danny Boyle und Simon Beaufoy
Toy Story 3 – Michael Arndt, John Lasseter, Andrew Stanton und Lee Unkrich
True Grit – Ethan und Joel Coen
Winter’s Bone – Debra Granik und Anne Rosellini


Bester Animationsfilm

Toy Story 3 – Lee Unkrich
Drachenzähmen leicht gemacht (How to Train Your Dragon) – Dean DeBlois und Chris Sanders
L’Illusionniste – Sylvain Chomet


Bester fremdsprachiger Film

In einer besseren Welt (Dänemark) – Regie: Susanne Bier
Biutiful (Mexiko) – Regie: Alejandro González Iñárritu
Kynodontas (Griechenland) – Regie: Giorgos Lanthimos
Die Frau die singt – Incendies (Kanada) – Regie: Denis Villeneuve
Hors-la-loi (Algerien) – Regie: Rachid Bouchareb


Bester animierter Kurzfilm

The Lost Thing – Shaun Tan und Andrew Ruhemann
Day & Night – Teddy Newton
Der Grüffelo (The Gruffalo) – Jakob Schuh und Max Lang
Let’s Pollute – Geefwee Boedoe
Madagaskar – Ein Reisetagebuch (Madagascar, carnet de voyage) – Bastien Dubois


Bester Kurzfilm

God of Love – Luke Matheny
The Confession – Tanel Toom
The Crush – Michael Creagh
Na Wewe – Ivan Goldschmidt
Wish 143 – Ian Barnes und Samantha Waite


Bestes Szenenbild

Alice im Wunderland – Robert Stromberg und Karen O’Hara
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Stuart Craig und Stephenie McMillan
Inception – Guy Hendrix Dyas, Larry Dias und Douglas A. Mowat
The King’s Speech – Eve Stewart und Judy Farr
True Grit – Jess Gonchor und Nancy Haigh


Beste Kamera

Inception – Wally Pfister
Black Swan – Matthew Libatique
The King’s Speech – Danny Cohen
The Social Network – Jeff Cronenweth
True Grit – Roger Deakins


Bestes Kostümdesign

Alice im Wunderland – Colleen Atwood
I Am Love – Antonella Cannarozzi
The King’s Speech – Jenny Beavan
The Tempest – Sandy Powell
True Grit – Mary Zophres


Bester Dokumentarfilm

Inside Job – Charles H. Ferguson und Audrey Marrs
Exit Through the Gift Shop – Banksy
GasLand – Josh Fox
Restrepo – Tim Hetherington und Sebastian Junger
Waste Land – Lucy Walker


Bester Dokumentar-Kurzfilm

Strangers No More – Karen Goodman und Kirk Simon
Killing in the Name
Poster Girl
Sun Come Up – Jennifer Redfearn und Tim Metzger
The Warriors of Qiugang – Ruby Yang und Thomas Lennon


Bester Schnitt

The Social Network – Kirk Baxter und Angus Wall
127 Hours – Jon Harris
Black Swan – Andrew Weisblum
The Fighter – Pamela Martin
The King’s Speech – Tariq Anwar


Bestes Make-Up

Wolfman – Rick Baker und Dave Elsey
Barney’s Version – Adrien Morot
The Way Back – Edouard F. Henriques, Greg Funk und Yolanda Toussieng


Beste Filmmusik

The Social Network – Trent Reznor und Atticus Ross
127 Hours – A. R. Rahman
Drachenzähmen leicht gemacht – John Powell
Inception – Hans Zimmer
The King’s Speech – Alexandre Desplat


Bester Filmsong

Toy Story 3 – Randy Newman (We Belong Together)
127 Hours – A. R. Rahman, Rollo Armstrong und Dido (If I Rise)
Country Strong – Tom Douglas, Hillary Lindsey und Troy Verges (Coming Home)
Rapunzel – Neu verföhnt – Alan Menken und Glenn Slater (I See the Light)


Bester Ton

Inception – Lora Hirschberg, Gary Rizzo und Ed Novick
The King’s Speech – Paul Hamblin, Martin Jensen und John Midgley
Salt – Jeffrey J. Haboush, William Sarokin, Scott Millan und Greg P. Russell
The Social Network – Ren Klyce, David Parker, Michael Semanick und Mark Weingarten
True Grit – Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter F. Kurland


Bester Tonschnitt

Inception – Richard King
Toy Story 3 – Tom Myers und Michael Silvers
Tron: Legacy – Gwendolyn Yates Whittle und Addison Teague
True Grit – Skip Lievsay und Craig Berkey
Unstoppable – Außer Kontrolle – Mark P. Stoeckinger


Beste visuelle Effekte

Inception – Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley und Peter Bebb
Alice im Wunderland – Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas und Sean Phillips
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 – Tim Burke, John Richardson, Christian Manz und Nicolas Aithadi
Hereafter – Das Leben danach – Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojansky und Joe Farrell
Iron Man 2 – Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright und Daniel Sudick

Quelle: oscars.org/


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the-borrower-karigurashi-no-arrietty Zahlreiche Quellen berichten, dass Ghiblis neuer Film „The Borrower Arrietty / Karigurashi no Arrietty“ früher als erwartet in den deutschen Kinos eintreffen werde. Nachdem Universum ANIME Anfang Februar den Trickfilm lizensiert hatte, ist jetzt auch bekannt, dass dieser ab dem 02. Juni auf der großen Leinwand zu sehen sein soll. Hierzulande ist auch eine Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray geplant.

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Nachdem Disney mit „Küss den Frosch (2009)“ und „Rapunzel – Neu verföhnt (2010)“ seit langem wieder ins Prinzessinnen-Geschäft eingestiegen war, hat sich die Maus trotz des ordentlichen finanziellen Erfolges vorerst endgültig davon verabschiedet. Stattdessen will Disney einen anderen Weg gehen. Vor fast 1,5 Jahren hat die Maus alle Superhelden des Marvel-Hauses gefressen und will sich damit stärker auf eine andere Zielgruppe spezialisieren. Jungs können wenig mit Prinzessinnen anfangen, aber Superhelden-Geschichten mit vielen Explosionen und lauten Geräuschen kommen gut an.

Neben dem will die Maus auch Kinder zu Tode erschrecken. Henry Selick – Regisseur von Stop Motion Filmen wie „Coraline (2009)“, „The Nightmare Before Christmas (1993)“ und „James und der Riesenpfirsich (1996)“ – ist letzter Jahr zurückgekehrt und zwar zu Disney mit einem exklusiven Deal für die Produktion von vier Filmen. In Kooperation mit Disney hat Selick ein neues Studio eröffnet. Shademaker Productions, früher Cinderbiter Productions, soll Stop Motion Filme für Kinder produzieren, die sich gruseln wollen. Einige Kinder haben offensichtlich Spass daran sich zu fürchten, vielleicht ist es aber auch die Neugier vor dem Verbotenem…

Was meint Ihr? Würdet Ihr euren Kindern erlauben sich gruselige (Kinder-)Filme anzusehen, sodass diese regelmäßig nachts zu Euch ins Bett krabbeln?

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