Archive für Rosalie & Trüffel

Angelina und Brad können sich warm anziehen. Jetzt erobert ein neues Liebespaar die Leinwand: Rosalie und Trüffel! Für ihr erstes Filmabenteuer wagten sich die beiden Rüsselküsser (bekannt aus unseren gleichnamigen Büchern) direkt auf sehr gefährliches Terrain: die Titanic…

Für das Setbau- und das Kamerateam von TRIKK17 in Kooperation mit WunderWerk war es eine Herausforderung: Romantik – Dramatik – Liebe – Leidenschaft – und das in aller Kürze.
40 Sekunden standen uns zur Verfügung! Aber die haben’s jetzt auch in sich: Wie ihr hier seht, kann wahre Liebe zwar keine (Eis)Berge versetzen, aber alle Herzen zum Schmelzen bringen…

Soll’s bald weitergehen mit Rosalie und Trüffel?
Dann schreibt uns eure Meinung und sendet den Trailer in die weite-weite Welt hinaus!

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Für zwei Wochen wurde die TRIKK17 Werkstatt in eine Schiffswerft verwandelt. Und es sollte nicht irgendein Schiff gebaut werden, sondern die legendäre Titanic. Oder zumindest Teile davon. Unter der professionellen Anleitung der beiden Setbauerinnen Sana Schönle und Brigitte Wittenburg bekam ich zum ersten Mal Einblick in den Bau einer Puppentrickfilmkulisse.

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Wir fingen mit dem grössten Set an, der Seitenansicht des Schiffes:
Nachdem wir ein stabiles Gerüst aus Holzlatten konstruiert hatten, verkleideten wir es mit Styrodurplatten, befestigten die Reeling und zwei Reihen Bullaugen daran, ritzten Planken in den Boden und bemalten das Ganze mit Acrylfarbe. Hinter der Wand befestigten wir Schienen, auf denen die Gäste des Luxusdampfers tanzend an den Bullaugen vorbeigeschoben werden konnten. Sana und Brigitte zeigten mir eine Menge Tricks. Zum Beispiel wie man aus Tropfen vom Heisskleber Nieten für die Fenster macht, wie man Effekte erzeugt beim malen mit Pinsel und Farbe und wie man mit dem Tacker stabile Holzverbindungen hinkriegt. Überhaupt habe ich viel über Materialien gelernt, wie man sie verarbeitet oder bearbeitet und welcher Leim was anfrisst oder auflöst.

Parallel zur Seitenansicht entstand das zweite Set, das Heck des Schiffes. Bedeutend kleiner als das Erste, dafür mit einer grossen Konstruktion verbunden. Diese ermöglichte es, das ganze Set in kleinen Schritten zu kippen. So konnte sich die  Titanic bedrohlich neigen, nachdem sie mit dem Eisberg zusammengestoßen war. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, verwendeten wir nur wenig Holz für das Grundgerüst. Das Heck an sich bestand vor allem aus Styrodur, war innen hohl und wurde in erster Linie von Bauschaum zusammengehalten. Äußerlich bekam es die selbe Behandlung wie die Seitenansicht: geritzte Planken auf dem Boden, eine Reeling aus Rundhölzchen und Depafit, alles mit einer dicken Schicht Acrylfarbe angemalt.

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Das kleinste Set bestand aus Meer, Eisbergen und einer Mini-Titanic. Sana schnitzte die Eisberge und das Schiff aus Depafit und baute winzige Lämpchen in den Rumpf, so dass sich die Lichter festlich auf der Wasseroberfläche spiegeln konnten. Dieses kleine Set stand auf Stelzen, so dass die Titanic durch ein Loch untergehen konnte ohne zerstört zu werden.

Hin und wieder brachte Puppenbauer Martin Molke die Figuren zu den Sets. So konnte wir kleine Anpassungen vornehmen. Die Bullaugen etwas kleiner, die Farbe eine Spur dunkler, etwas weniger Textur… Für die Hintergrundbilder der Sets war Christian Manzke zuständig. Schicht für Schicht trug er Farbe auf, bis ein romantischer Sonnenaufgang oder ein Sternenhimmel entstand.

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Am Ende der zwei Wochen wurden die einzelnen Sets im Studio mit Tüchern voneinander abgeschirmt, die Hintergrundbilder wurden montiert und das Licht eingerichtet. Der erste Drehtag war dann sozusagen der Stapellauf. Und anders als die echte Titanic haben die Sets die „Jungfernfahrt“ unbeschadet überstanden.

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Zur Umsetzung der bekannten  Charaktere „Rosalie und Trüffel“, haben sich die Produktionsfirmen TRIKK17 und WunderWerk mit der Autorin Katja Reider und der Illustratorin Jutta Bücker zusammengetan und ihren Schweinen den roten Teppich ausgerollt. Rosalie und Trüffel demnächst als Filmstars?
Dazu die Regisseurin Sandra Schießl:

Die ersten animierten Sekunden mit brand-neu gebauten Figuren sind immer etwas Besonderes. Jede Geste, jeder Blick ist auf dem Prüfstein. Aber diese Beiden haben es mir mit ihrem Charme sehr leicht gemacht, ihr Wesen zu erspüren und es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die verliebten Rüsselnasen in Filmstars zu verwandeln.

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Vielen Dank an unser tolles Figuren- und Setbauteam, denen ist es sehr überzeugend gelungen Juttas wundervollen zweidimensionalen Umgang mit Farben und Kontrasten in unsere dreidimensionale Modellbauwelt zu übersetzen. Vielen Dank auch an die Licht-, Musik, Geräusche-, Effekte-Crew (ihr seid großartig!) und natürlich an Jutta Bücker und Katja Reider für die konstruktive Kritik!

Gemeinsam haben wir in 40 Sekunden die Geschichte der Titanic umgeschrieben… platsch! In ein paar Tagen erwartet Euch hier noch ein Making-of.

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