Archive für Studentenfilm

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“Madame Babette” ist ein grandioser Kurzfilm von dem CalArts-Studenten Marcos Cohen aus seinem ersten Jahr. In der Wohnung von Madame Babette fängt es an zu brennen. Doch um Himmels Willen! Sie kann doch nicht alle ihre wertvollen Habseligkeiten zurücklassen.

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“Mac ‘n’ Cheese” ist ein Kurzfilm – inspiriert durch das Videospiel “Team Fortress 2″ und dem bereits hier vorgestellten Kurzfilm “Meet Buck” – von vier Studenten der Utrecht School of Arts (Niederlande), der innerhalb von fünf Monaten produziert wurde.

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“Sharing” ist ein niedlicher Kurzfilm von Kris Anka aus dem zweiten Jahr am CalArts. Ein kleiner Junge findet ein neues Spielzeug, das eigentlich einem Superhelden gehört. Doch der Superheld will es gerne wieder haben. Wer in diesem Fall hat wohl nicht gelernt zu teilen.

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“The Lighthousekeeper” ist ein französischer Abschlussfilm von den Studenten David François, Rony Hotin, Jérémie Moreau, Baptiste Rogron, Gaëlle Thierry und Maïlys Vallade. Der an der ‘Gobelins School of the Image’ produzierte Film hat 2010 beim ‘Annecy International Animated Film Festival‘ den Preis für den besten Abschlussfilm gewonnen.

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Wer kennt nicht den Effekt, dass man etwas haben möchte, wenn man sieht, das andere daran Spass haben. Die ‘Magic Box’ ist so ein Spielzeug. Wer weiß, was sich darin befindet und was es eigentlich ist?

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Stringbean ist ein Kurzfilm von Misty Marsden, die den Film innerhalb von zwei Monaten fertig gestellt hat und diesen ihrem verstorbenen Großvater widmet. Die Geschichte hat sie in ihrem vierten Jahr am CalArts in Flash produziert.

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“The Flower Lion” von dem Animator Sehwang Heo, der den Film im Rahmen eines Kurses in Süd Korea entwickelt hat, handelt von einem Löwen, der seine Einsamkeit zu überwinden versucht.

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“Un tour de manège” ist ein Kurzfilm von Nicolas Athané​, Brice Chevillard,​ Alexis Liddell,​ Françoise Losito und​ Mai Nguyen, der an der renommierten ‘Gobelins School of the Image’ produziert wurde. Es ist eine Art Märchen von einem Kind, das verloren gegangen und wiedergefunden wurde – untermalt mit wunderschöner Musik.

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“The Celebrity” ist ein Flashfilm von dem VFS-Studenten Ross Klettke. Carl ist ein schwieriger Fall für Psychiater. Er leidet an schwerwiegenden Wahnvorstellungen und glaubt in dem Zusammenhang, er sei berühmt. Der Psychiater kann ihm auch nicht helfen, denn es ist Carl Dobbins. Der Carl Dobbins!

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Ich war 22, als ich zwecks meiner Aufnahme an der Animation School Hamburg in die Hansestadt zog. Aus dem im Vergleich zu Hamburg beschaulich kleinen Bielefeld, welches nicht gerade eine Hochburg der Animation darstellt, war ich zwar Trickfilm begeistert, hatte aber keine Ahnung von den Aufgaben, die einen in einem Animationsfilm erwarten.

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In 2007 betrug der Zeitraum eines Jahrgangs noch 14 Monate und nach sieben Monaten der Einführung in die verschiedenen Departments eines Animationsfilmes, war es an uns einen eigenen kleinen Film zu erstellen. Wir waren 16 Teilnehmer und teilten uns in eine vierköpfige  und zwei sechsköpfige Gruppen auf. Ich war in einer der größeren Gruppen. Nach zwei fehlgeschlagenen Storys unsererseits wurde es ein bisschen knapp. Die übrigen sechs Monate waren wenig Zeit um einen Trickfilm zu verwirklichen. Doch nach einem weiteren Meeting und Brainstorming in der Gruppe stand unsere Geschichte um einen alten bibliophilen Herren mit Ungezieferproblemen.

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Ich war in unserer Projektphase vor allem mit dem Design und der Animation der tierischen Protagonisten beschäftigt. Da wir eine relativ große Gruppe waren und jeder sein eigenes Gebiet hatte, auf dem er gut war oder für das er sich interessierte, hatten wir viele Bereiche wie Storyboard, Layout, Animation und auch Compositing schon abgedeckt.

Während ich mich versuchte in die Animation einzuarbeiten, war unser Background-Department – bestehend aus der Hälfte unserer Gruppe – drei Monate mit dem Aquarellieren und Zeichnen der Hintergründe beschäftigt. Wir hatten viel Spaß. Vor allem die  Zeichenabende am Anfang der Produktion, bei denen wir alle zusammensaßen und Ideen zusammenfließen lassen konnten, waren lustig und bedeuteten mir sehr viel. Ich habe in dieser Zeit – von der ich immer noch glaube, dass es die beste meines Lebens war – sehr viel gelernt und habe mit Menschen zusammengearbeitet, die einen enormen Stellenwert auch jetzt noch in meinem Leben einnehmen.

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Unser “Ernst“, wie wir den buchbegeisterten alten Herrn tauften und gleichzeitig unseren Film betitelten, war eine Menge Arbeit und jeder von uns hat sein Herzblut hineingesteckt. Natürlich gab es an einigen Stellen auch Meinungsverschiedenheiten, die wir auszudiskutieren hatten. Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass  solche Dinge in jeder Gruppe passieren können. Unsere Gruppe harmonierte trotz dieser Kleinigkeiten sehr gut und ich bin stolz auf das Ergebnis. Ich sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass wir mit Christian Seim einen sehr guten Musiker an der Hand hatten, der sich für unser Projekt auch stark ins Zeug legte und unsere doch teilweise skurrilen Musik und Soundwünsche in die Tat umsetzte.


Dies ist ein Gastbeitrag von 2D-Animatorin und ASH-Absolventin Katrin Schnier. Unter anderem hat sie auch am Kurzfilm Schnitzeljagd mitgewirkt – besucht auch ihren Blog.

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“Mukougaoka Chisato Was Only Gazing” ist ein animiertes Musikvideo von dem Japaner Wataru Uekusa. Aufgrund meiner Japanisch-Kenntnisse, die nicht vorhanden sind, kann ich absolut nichts zum Hintergrund des Kurzfilmes sagen.

 

Ich weiß nicht, was ich von dem Film halten soll, denn ich habe es bislang noch nicht kapiert. Nachdem ich den Film über das letzte Jahr gerechnet rund zehn Mal gesehen habe, kann ich auch nicht viel zum Inhalt sagen. Man sieht ein laufendes und hüpfendes Schulmädchen; es passieren zahlreiche ungewöhnliche Dinge in einer skurrilen Welt und es gibt weitere Geschehnisse, die sich meines Verständnisses entziehen. Bislang hatte ich aber immer Spass an dieser kleinen Perle.

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KurzSchluss Wettbewerb

KurzSchluss – Das Magazin” ist eine Sendung im ARTE, das regelmäßig die neuesten Kurzfilme aus aller Welt zeigt: Drehberichte, Interviews, Festivals, Tipps etc.
Dieses Jahr veranstaltet das Filmmagazin einen Wettbewerb für Animationsfilme. Eingeladen waren Studenten europäischer Filmhochschulen, Kunst- oder Designakademien ihre Filme einzureichen. Qualifiziert haben sich 140 animierte Kurzfilme aus 10 Ländern, die man sich alle auf der zugehörigen Website ansehen kann. Es gibt sowohl eine Jurywertung als auch eine Zuschauerwertung, die beide komplett unabhängig voneinander sind. Ihr könnt bis einschließlich 31.05 abstimmen. Anmerken möchte ich noch, dass man hierbei Filme in einer Wertungsskala von 1-10 Punkten bewerten kann. Wenn Euch ein Film überhaupt nicht gefällt und Ihr diesen nicht unterstützen wollt, so braucht Ihr keine Wertung abzugeben, was mit “0 Punkten” gleichzusetzen wäre.

Gleich zwei Kurzfilme der animation-school-hamburg haben sich dazu qualifiziert:

dystopia-daniel-leyva-esteban-fernandez-dieter-schindler-2011 • Zum einem “Dystopia” von Daniel Leyva, Esteban Fernàndez und Dieter Schindler! Ein Film, der mich schon vor einem Monat beeindruckt hat und dies immer noch tut. Zurzeit herrscht ein Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz mit einem anderen Kurzfilm. Seht Euch beide Filme an und beachtet meine Anmerkung weiter oben. Wenn Euch ein Film überhaupt nicht zusagt, so braucht ich diesen nicht einmal zu bewerten.

burnout-animation-school-hamburg-arte • Zum anderen “Burnout“ von Marika Hasse und Bianca Meier! Ebenfalls ein wundervoll-witziger Film. Dieser Film ist momentan auch weiter oben im Publikums-Ranking, verdient aber wesentlich mehr Stimmen.

 

Zudem ist noch ein Film unserer ehemaligen Praktikantin Anna Nuic zu finden. “Freigut“, ein sehr interessanter und zum Nachdenken anregender Film – komplett in Schwarz/Weiß.

Folgende Filme sind ebenfalls sehenswert, werden aber voraussichtlich bis zum Ende des Publikum-Votings nicht mehr genug Stimmen zusammen bekommen, um gewinnen zu können. Vielleicht hat einer dieser Filme beim Jury-Voting noch eine Chance.

• Laufzeit (Florian Tscharf, David Seidewitz): Zwei Männer/Roboter merken, dass ihr Laufen bzw ihre Position voneinander abhängen.
• Me and my monster (Claudia Röthlin): Total unterbewertet, aber nach “Dystopia” meine Nummer 2. Der Titel sagt schon alles aus.
• La Messicole (Hannes Stummvoll): Eine simple Geschichte – ein rothaariges Mädchen verfolgt ein Rotfuchs-artiges Wesen.
• Memento vitae (Olga Bulgakova): Traurig, wie viele Leben haben Katzen?
• Animal Kingdom (Nils Hedinger): Ein Fuchs versucht seinen Instinkten zu folgen und sich weniger wie ein “Mensch” zu verhalten. Sehr Genial!
• Hinterland (Jost Althoff): Ein technisch gesehen wundervoller Hybrid-Film – Stop Motion und Zeichentrick!
• Little Eden (Christen Nino): Ein Mann beschützt seinen Garten vor einem Raben.
• Kurzschluss (Miriam Frank, Georg Utz): Ein Roboter verliebt sich in einen Getränkeautomat.

Was haltet Ihr von diesen Filmen? Welcher gefällt Euch am besten und welche nicht-genannten Filme sollte man noch erwähnen?

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