Archive für TRIKK17

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Mal wieder haben wir zwei tolle Bilderbücher für die ZDF-Sendung Siebenstein verfilmt. Beides sind Bücher von Cornelia Funke und Kerstin Meyer. „Prinzessin Isabella“ wird seine Premiere am 18.12.2011 im KIKA haben. Für „Glücksfee Pistazia“ wird der Sendetermin noch bekanntgegeben. Ilona Schulz, die schon als Stimme für das „Kleine Arschloch“ bekannt geworden ist, hat beide Filme gesprochen und war einfach perfekt für die Geschichten.

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Die Dreharbeiten an unserer deutsch-dänischen Koproduktion haben begonnen! Der französische Regisseur Denis Chapon und das gesamte TRIKK17 Team arbeiten Tag und Nacht, um die Welt der Abenteurer aus Papier zum Leben zu erwecken. Ein paar Impressionen dieses aussergewöhnlichen Shoebox-Stils können wir schon mal zeigen.

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Kurzfilmfestival in den U-Bahnen von Berlin und Seoul

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Bitte mitwählen! Jede Stimme zählt!!

Abstimmen könnt Ihr sowohl auf Facebook als auch auf der offiziellen Website.

Der charmante Rosalie-und-Trüffel-Spot der Hamburger Animationsfilmer TRIKK17 in Zusammenarbeit mit WunderWerk ist einer von 26 Kurzfilmen, die aus 605 Bewerbungen für das Going Underground Festival 2011 (veranstaltet von interfilm Berlin, Berliner Fenster, Seoul International Short Film Festival) ausgewählt wurden.

Das 9. Internationale Kurzfilmfestival findet im Fahrgastfernsehen der U-Bahnen von Berlin und Seoul (Südkorea) statt. Vom 22. September bis 4. Oktober werden die Kurzfilme dort auf knapp 8000 U-Bahn-Monitoren präsentiert. Die Fahrgäste – täglich 3,6 Millionen Menschen! – haben als Jury die Möglichkeit ihren Lieblingsfilm aus den 26 Nominierten zu wählen.

Aber Nicht nur die Fahrgäste können abstimmen, sondern jeder! Daher am besten gleich reinschauen und mitwählen. Der Spot rund um die beiden verliebten Rüsselküsser Rosalie und Trüffel (Facebook), bekannt aus den gleichnamigen Büchern von Jutta Bücker und Katja Reider, hat alles, was ein Leinwand-Hit braucht: Romantik – Dramatik – Liebe – und ein Happy End. Sogar auf der Titanic…
Alle Filme und das Voting unter: www.goingunderground.de

 

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Für unser internationales, crossmediales Serien-Projekt „Walrus“ haben wir Projektentwicklungsförderung von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein bekommen. Damit werden wir in den nächsten Wochen einen Piloten herstellen. Das Projekt ist eine Dänisch-Deutsche Koproduktion mit Basmatifilm in Aarhus, die Drehbücher werden von dem Londoner Autor Pete Reeves geschrieben und Regie wird der in Dänemark lebende Franzose Denis Chapon übernehmen. Das Thema ist die globale Erwärmung und wir haben Grosses vor. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Die Konzeptbilder stammen von dem Regisseur Denis Chapon. Seht Euch auch gerne seinen Kurzfilm Abuela Grillo an, den er in Viborg am Animation Workshop produziert hat (Bilder anklicken um zu vergrößern).

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katrin-schnier-foto-ash Erzähl uns ein wenig über dich bzw. über dein Leben? Was hast du früher gemacht und was machst du zurzeit? Was hat dir dabei geholfen, die zu werden, die du bist?

Katrin: Nach meinem Abitur im Jahr 2005 ging ich auf die Musik und Kunstschule in Bielefeld, wo ich als Praktikant meine Zeichenkenntnisse schulen konnte. In diesem Jahr begegnete mir auch mein Vorbild Andreas Deja im Fernsehen. Er feierte sein 25-jähriges Jubiläum bei Disney und von ihm angespornt begann ich regelmäßig in den Zoo zu gehen um zu zeichnen.

Ist eines der Filmprojekte, an denen du (mit-)gearbeitet hast, dir besonders in Erinnerung geblieben? Vielleicht weil du dich darin in irgendeiner Weise verwirklichen konntest oder du eine gewisse Rolle im Laufe der Produktion erfüllen durftest?

Katrin: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der erste Zeichentrickfilm, an dem ich mitarbeiten durfte – unser Abschlussfilm der ASH „Ernst“. Ich werde nie vergessen welche zeichnerische Freiheit ich in dieser Zeit genießen konnte. Ich durfte alles machen, was mir am besten zusagte: Tiere animieren!

Aus welchen Gründen bist du in der Trickfilm-Branche tätig geworden? Gab es spezielle Schlüsselereignisse in deinem Leben? Wolltest du es vielleicht schon als Kind immer mal werden?

Katrin: Ich wusste schon recht früh in meinem Leben, was ich später mal beruflich machen wollte. Ich wollte Trickfilme zeichnen und Geschichten möglichst über Tiere erzählen. Entweder das oder Soldat werden! Das mit der Soldatenkarriere habe ich nach einiger Zeit verworfen. Meine Affinität zum gezeichneten Film blieb jedoch und so arbeitete ich auf dieses Ziel hin.

Wer sind deine Lieblings-Künstler der Branche bzw. hast du Vorbilder?

Katrin: Andreas Deja, Chris Sanders, Glenn Keane, Brad Bird, Stephen Silver…

Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor? Hast du Pläne für neue Filmprojekte?

Katrin: In Zukunft möchte ich als Animatorin in Filmprojekten arbeiten. Ich habe auch ein eigenes Buch geschrieben, welches ich mir sehr gut als Trickfilm vorstellen könnte. Daran mitzuarbeiten wäre natürlich das Größte.


Mehr über sie könnt Ihr in Katrin Schniers Blog erfahren und sie über folgende E-Mail-Adresse erreichen: kseliquio@gmail.com

Falls Ihr Fragen habt, so steht sie Euch in den Kommentaren zur Verfügung.

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Am Freitag, den 27.05.2011 haben wir unser 10-jähriges Bestehen gebührend gefeiert. Wir trotzten dem Wetter und hatten mit ca. 150 Gästen eine Menge Spass.

Es ging gemütlich los, mit Kaffee und Kuchen um die Mittagszeit. Um 17:17 wurde mit Sekt auf die nächsten 10 Jahre angestossen. Ab 19:00 wurde gegrillt und die Bar war eröffnet. Mit Cocktails, Bier, Brause, Würstchen und Musik wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Im Hof gab es den ganzen Tag auf riesigen LED-Wänden unsere Filme der letzten 10 Jahre zu sehen. Nicht zu vergessen den neuesten unserer Filme. Nämlich den eigens für unser Jubiläum gedrehten 2-Minüter, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei unseren Nachbarn Outdoor Cine bedanken, mit denen wir diese Feier zusammen organisiert und gefeiert haben. Sie haben mit ihrem unerschöpflichen und beeindruckenden Aufgebot an Projektoren, Leinwänden und der Partylocation in ihrer Halle im Erdgeschoss und vielem mehr diese Party Veranstaltung erst zu der gemacht, die es war. Danke Dirk und Deinem Team für den grossartigen Einsatz.

Vielen Dank auch an unsere Helfer, Isi, der legendäre TV-Koch vom offenen Kanal, der den Grillmeister gegeben hat und auch an Paul für seinen Einsatz als Grillassistent und Kellner.

Die letzten Worte möchte ich an alle Gäste richten, ohne die natürlich keine Party möglich wäre und die uns von über 500 Würstchen befreit haben. Vielen Dank an alle die kommen konnten, an uns gedacht haben, uns beglückwünschten, beschenkten und an uns glauben.

Wir werden uns Mühe geben, die Animationswelt auch in den nächsten 10 Jhren mit schönen Filmen zu bereichern.

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sana-schoenle-trikk17-set-design Erzähl uns ein wenig über dich bzw. über dein Leben? Was hast du früher gemacht und was machst du zurzeit? Was hat dir dabei geholfen, die zu werden, die du bist?

Sana: Ich habe an der Kunsthochschule Kassel Kommunikationsdesign studiert. Von Anfang an war mir klar, dass ich in die Trickfilmklasse möchte. Mit zwei Freundinnen habe ich den ersten Puppentrickfilm realisiert. Damals galt an der Kasseler Kunsthochschule: Lerne von den Älteren! Der Professor war selten da, daher gab es in unserer Klasse einen engen Zusammenhalt und wenig Konkurrenz. Später unter Prof. T. Meyer-Hermann und Prof. A. Hykade hatten wir regelmäßigen Unterricht.
Dennoch war diese erste Zeit sehr spannend. Wir haben uns vieles selbst beigebracht und eigene Lösungen für Probleme gefunden. Unser selbstständiges Arbeiten war bestimmt nicht effektiv, aber dafür sehr kreativ. Die Effektivität kam später hinzu. Ich habe mein Studium immer wieder unterbrochen um an verschiedenen Stopptrick Projekten zu arbeiten und mein Wissen, insbesondere im Bereich Set- und Modellbau, zu erweitern.Vielleicht ist es genau das, was meine Tätigkeit als Setbauer und Trickfilmer auszeichnet. Ich habe gelernt: Es gibt immer einen Weg bzw. eine Lösung. Man muss nur um die Ecke denken können und alles nutzen, was einem zur Verfügung steht.

Für welche Aufgaben warst du beim letzten TRIKK17 Projekt zuständig? Wie hat dir die Arbeit bei TRIKK17 gefallen?

Sana: Ich durfte für TRIKK17 mit der Hilfe von Brigitte Wittenburg und Anna Nuic die Sets für “Rosalie und Trüffel“ bauen. Für den Film wurden eine kleine Titanic (mit Meer und Eisbergen), ein ca 2 Meter langer Ausschnitt der Reling und ein animierbares Heck gebraucht.

Ich habe schon bei vielen Stop Motion Projekten mitgearbeitet und immer fielen Sätze wie:
• “Wir brauchen die Qualität von „Wallace and Gromit“. Es darf aber nur ein Viertel davon kosten.”
• “Dieser Baum ist gut. Wir haben gerade festgestellt, dass wir bis morgen noch weitere fünf davon brauchen.”

Ich hatte mich schon daran gewöhnt. Umso überraschender fand ich, dass bei TRIKK17 von Anfang an klar war, was wir brauchen, wofür und wie es auszusehen hat. Jeder half jedem und am Ende waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. Vielleicht lag es an der Kürze des Projekts. Aber ich denke, die Professionalität mit der das TRIKK17-Team arbeitet, liegt vor allem daran, dass sie schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen arbeiten. Jeder kennt des anderen Fähigkeiten, jeder schätzt sich realistisch ein und vor allem respektiert jeder die Arbeit des anderen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt bei diesem Projekt und bei TRIKK17 und hoffe stark, dass “Rosalie und Trüffel” in Serie geht.

Aus welchen Gründen bist du in der Trickfilm-Branche tätig geworden? Gab es spezielle Schlüsselereignisse in deinem Leben? Wolltest du das vielleicht schon als Kind immer mal werden?

Sana: Natürlich habe ich, wie jedes Kind, Trickfilme geliebt: Die Disney Filme mit ihren märchenhaften Welten, die Knetmännchen von “Luzie der Schrecken der Strasse”, “Barbapapa” oder auch seltene Entdeckungen wie “Chlorofilla” (eine italienische Kinderserie). Dass Trickfilm nicht nur eine Tür in eine wunderbare Welt ist, sondern auch Kunst sein kann, habe ich entdeckt als ich das erste Mal “Yellow Submarine” von George Dunning gesehen habe. Die schräge Welt der Zeichentrickfiguren, der “blue meanies”, die Kraft der Farben in der Rotoskopie-Sequenz “Lucy in the sky with diamonds” und die wundersame Melancholie der Collagen-Technik in der Sequenz “Eleanor Rigby”. Nachdem ich den Film gesehen habe, gab es für mich keine Wahl mehr. Ich musste es lernen. Ich musste herausfinden, wie ich solche Bilder entstehen lassen kann.

Wer sind deine Lieblings-Künstler der Branche?

Sana: Ich hatte die Ehre Garri Bardin, einen russischen Trickfilmregisseur, bei einer Vortragsreihe an der KH-Kassel kennen zu lernen. Bei den Ausführungen zu seinen Arbeiten war ich besonders von seinem Mut und seiner Leidenschaft beeindruckt mit der er an die Umsetzung seiner Geschichten geht. Ich kann mich an einen Satz noch besonders gut erinnern:

“Bevor ich nicht jeden einzelnen meines Filmstabs von der Geschichte überzeugt habe, beginne ich nicht mit der Arbeit.”

Filmemacher scheitern oft an finanziellen, gesellschaftlichen oder politischen Gegebenheiten. Garri Bardin geht über all diese Hürden mit einer unerschütterlichen Liebe zum Film und vor allem mit viel Humor.

Gibt es etwas, was du gelernt hast, dass du anderen Künstlern bzw. speziell Set-Designern und/oder Interessenten der Branche mit auf dem Weg geben möchtest?

Sana: Es ist nicht immer leicht mit der “Trickfilmerei”. Viele Menschen denken, dass es einfach nur toll ist, so kreativ sein zu dürfen, und dass es immer Spaß machen muss und ‘was für ein Glück wir doch haben’. Und es stimmt! Ich habe sehr viel Glück, es machen zu dürfen. Doch manchmal will mich der Mut verlassen: wenn es mal wieder keinen neuen Auftrag gibt, wenn eine Absage von der Filmförderung kommt oder auch wenn ich sehe, wie schwer sich meine Kollegen tun. Manchmal erwische ich mich, dass ich von einem netten Angestelltenverhältnis träume mit Sicherheit für die Zukunft. Doch dann kommt wieder ein Auftrag oder eine neue Filmidee und alles andere ist vergessen. Wer sich entscheidet diesen Weg einzuschlagen, der muss sich bewusst sein, dass er/sie viel Geduld braucht, viel Mut und jede Menge Optimismus.
Vielleicht ist auch ein Plan B ratsam. Aber ehrlich gesagt, den hab ich auch nicht.


Mehr über Sana Schönle und ihre Arbeit könnt Ihr auf ihrer Website erfahren.

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Wer am Sonntag in der Frühe noch nicht anderes vor hat, dem sei folgendes Ereignis empfohlen. Der Esel ist das Thema der nächsten Sendung von Löwenzahn. Mit zwei kleinen Trailern trägt TRIKK17 zur Sendung bei. Einen davon, die „Geschichte der Esel” habe ich gestaltet und animiert. Regie hatte Sandra Schießl.

Der Sendetermin: Am 8.5. um 8.35 Uhr in ZDF tivi (Kinderkanal)


Gastbeitrag von Trickfilmer und Buchillustrator Kai Pannen: Website | Blog

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Teil 2 des Interviews mit den „Schnitzeljagd“-Machern Katrin Schnier, Rino Pelli (Vimeo, Behance) und Sonja Heinrich (Website) (siehe auch Teil 1).


Wie hat euch die Zusammenarbeit mit TRIKK17 gefallen?

Sonja: Es hat die ganze Zeit viel Spaß gemacht. Es herrschte eine sehr lockere und entspannte Atmosphäre. Wir hatten eine sehr intensive Zeit, in der wir unglaublich viel gelernt haben und das in allen Bereichen. So konnten wir in nur drei Monaten einiges über Puppen-, Setbau und Stop-Motion im Allgemeinen lernen. Wir konnten auch bei anderen Projekten beobachten, wie diese langsam wuchsen und professionellen Animatoren bei der Arbeit zusehen.

Rino: Sehr, sehr gut. Wir hatten eine ganze Ecke vom Studio für unser Set während der ganzen Drehzeit zur Verfügung und hatten all den Platz, das Equipment und vor allem die Hilfe und Unterstützung, die wir brauchten. Gefehlt hat es in der ganzen Zeit an nichts und die Atmosphäre war immer so freundlich sowie familiär, dass man sich von Anfang an gleich wohl gefühlt hat.
Die Einarbeitungszeit hat mir auch immensen Spass gemacht. So richtig Unterricht war es ja nicht, mehr ‘Learning by Doing’. Am Besten gefallen hat mir die Zeit, in der uns Martin Molke beigebracht hat, wie man die Puppen baut. Das war großartig! Und der Moment, in dem wir die Lichter angeknipst haben und das erste Mal unser beleuchtetes Set durch die Kamera sehen konnten. Das war der Augenblick, wo bei mir alle Sorgen um die optische Wirkung verflogen. Es ist unglaublich, wie viel das richtige Licht ausmachen kann.

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Katrin: Die Zusammenarbeit mit TRIKK17 war grandios. Alle haben uns, wo sie nur konnten, mit Rat und Tat zur Seite gestanden und dank Martin haben wir auch geniale Puppen erschaffen, die eine Menge ausgehalten haben und sehr flexibel in der Handhabung waren.


Habt Ihr – als Absolventen der Animation-School-Hamburg – Ratschläge oder Tipps für eure Nachfolger oder andere Studenten ähnlichem Fachgebietes.

Katrin: Als Rat kann ich allen nur mitgeben, dass wenn man einmal die Möglichkeit haben sollte einen Film im Bereich Puppentrick zu machen – und auch noch bei TRIKK17 -, dass man diese Gelegenheit so gut es geht wahrnehmen sollte. Niemand kann einen Film ganz allein auf die Beine stellen. Man sollte Hilfe von anderen annehmen und akzeptieren, da man selbst nicht alle Bereiche einer Produktion abdecken kann.

Rino: Für Stop-Motion sollte man mit Straight-Ahead-Animation gut klarkommen, weil Pose-to-Pose da einfach nicht möglich ist. Das ist also definitiv von Vorteil. Ansonsten lassen sich die ganzen Techniken, die man bei 2D- und 3D-Animation lernt auch bei Stop-Motion hervorragend einsetzen – Stretch & Squash, Overlaps, Overshoot etc.
Wer weiß, wie man ein Bild licht-technisch interessant in Szene setzt, wird das auch gut anwenden können. Im Vergleich zur Animation am Computer oder auf Papier hat mich bei Stop-Motion immer das Haptische fasziniert, dass man mit echtem Licht arbeitet und tatsächlich etwas ‘Richtiges’ in den Händen hält. Von dieser Erfahrung werden dann im Gegenzug auch Zeichnungen und 3D-Renderings profitieren.

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Sonja: Ich würde das Stop-Motion-Projekt bei TRIKK17 jedem Absolventen der Animaton-School-Hamburg weiterempfehlen. Wir waren froh, dass wir auf Sandra Schießl gehört haben und unsere viel zu umfangreichen Ideen verworfen haben. Aber wenn man eine gute kurze Idee hat, ist es durchaus möglich mit ein wenig Arbeit in drei Monaten einen schönen Kurzfilm entstehen zu lassen.

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Basierend auf dem Buch von Dorothy Palanza und Ute Krause gibt dieser Osterfilm für die „Sendung mit der Maus“ eine ganz besondere Antwort auf die Frage: Woher kommen die Ostereier?

Alle Hühner in der Hühnerschule legen schöne weiße Eier. Nur Helmas sind bunt – rot, blau und gelb. Mit diesen Eiern kommt sie nicht in die nächste Klasse! Im Schuppen entdeckt sie einen Farbtopf mit weißer Farbe und malt ein knallrotes Ei weiß an, um es der Lehrerin zeigen zu können. Damit niemand von ihren anderen Eiern erfährt, verkleidet sie sich in der Nacht vor Ostern als Hase und versteckt die Eier im Hof. Und am nächsten Morgen – da suchen alle Tiere begeistert Ostereier!

Am Ostersonntag, 24.04.2011 wird der Beitrag „Helma legt los“ in der „Sendung mit der Maus“ ausgestrahlt. In der ARD wird die Maus um 9:35 Uhr gesendet, im Kinderkanal um 11:30 Uhr. Einen kurzen Clip könnte Ihr übrigens hier sehen.

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Vor einigen Tage habe ich den Kurzfilm „Schnitzeljagd“ präsentiert, der in unserem Studio produziert wurde. Heute könnt Ihr hier wertvolle Hintergrundinformationen und Tipps direkt aus erster Hand ergattern. Die Macher Katrin Schnier, Rino Pelli (Vimeo, Behance) und Sonja Heinrich (Website) standen mir für ein kleines Interview zur Verfügung.


Wie seid Ihr auf die Idee zu diesem Kurzfilm gekommen?

Rino: Erst wollten wir eine Art unkonventionellen Märchenfilm mit Twist machen. Dafür hätten wir dann allerdings eine ganze Reihe an Sets und Figuren gebraucht. Sandra hat sich dann an den Kopf gefasst: „’nen Drachen wollen die da auch noch drin haben!“. Das wäre in der kurzen Zeit einfach nicht umzusetzen gewesen. Also haben wir das verworfen und uns vorgenommen, etwas simpleres zu machen.

Katrin: Ich hatte am Abend zuvor mit einer Freundin telefoniert und ihr davon erzählt. Die Idee der Pointe kam von ihr. Als wir dann alle zusammen saßen, hat uns diese Geschichte am besten gefallen.

Rino: Viele der ersten visuellen Ideen sind dann auch tatsächlich im Film gelandet. Als wir dann mit den Storyboards angefangen haben war schon klar, dass der Film am Anfang eher düster und unheilvoll daherkommen sollte, um das mit der Pointe dann ganz rumzureißen.


Mit welchen Problemen hattet Ihr bei der Produktion zu kämpfen?

Rino: Ein großes Problem war, dass sich Dinge im Bild bewegten, die sich gar nicht bewegen sollten! Wir hatten in unserem Wald-Set haufenweise kleine Schaumstoffstückchen, Kunststoffblätter und Ähnliches auf dem Boden verteilt, um einen glaubwürdigen Waldboden zu bekommen. Beim Animieren der Figuren kommt man da halt immer mal wieder gegen, egal wie vorsichtig man ist. In der fertigen Animation sieht es dann aus als würde ein Wirbelwind durch die Szene fegen. Wir hatten schon die ganzen Schnipsel vorbeugend einzeln auf dem Set festgeklebt, aber einige Stellen mussten wir dann trotzdem in der Postproduktion wegmaskieren.

Sonja: Es war ein sehr straffer Zeitplan mit drei Monaten für die komplette Produktion. Wir hatten nachdem wir einen Monat mit der Ideenfindung verbracht haben, nur noch einen Monat Zeit um alle Figuren und Kulissen anzufertigen. Danach noch einen knappen und stressigen Monat um alles zu Drehen und für die Postproduktion. Zu kämpfen hatten wir unter anderem mit Sören, der uns an einem Tag gegen unser Set stieß. Mitten im Dreh rutschte das Blätterdach nach unten und die Bäume wackelten – wir mussten mit einer sehr aufwändigen Szene noch einmal beginnen.

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Rino: Und ursprünglich hatten wir zum Schluss das Reh auch noch lachend rauslaufen lassen. Bruno Bachem hat das Lachen vom Wolf aber so genial getroffen, dass alles, was wir danach für das Reh haben sprechen lassen, dagegen überhaupt nicht wirkte. Statt den Schlussgag noch zu verstärken, hat es ihn nur unterboten.
Am besten wirke es, als wir die letzten paar Sekunden einfach mal testweise abgezwackt hatten und so blieb es dann. Auch wenn das bedeutete, dass eine schwierige und auch recht gelungene Animation der Schere zum Opfer fiel.

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Wir hatten schon vor ein paar Wochen davon berichtet. Endlich ist es soweit. Der knapp 15 min. Kurzfilm „Prinz Ratte“, den wir in Koproduktion mit Albert Radl realisiert haben, ist fertig und feiert am Samstag, 30.04.2011 um 15 Uhr Premiere. Und zwar im Magazin Kino in Hamburg. Der Regisseur und Produzent Albert Radl, sowie ein Teil des Teams und TRIKK17 werden anwesend sein. Drei weitere Filme runden den Nachmittag ab und werden auch zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Diese sind zum einem „Olga“, ein 6 min. Kurzfilm, den wir mit dem Filmemacher Kai Pannen produziert haben. Dann werden wir unseren ersten „Rosalie & Trüffel“-Film vorführen. Das Langzeitprojekt „Flimmerndes Inferno“ von Sören Wendt und mir ist derzeit noch in der Vertonung, wird es aber auch rechtzeitig zur Premiere schaffen.

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