Archive für TRIKK17

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Im Rahmen eines Moduls der Animation-School-Hamburg in Kooperation mit TRIKK17 haben letztes Jahr Katrin Schnier, Rino Pelli und Sonja Heinrich an einem Filmprojekt in unserem Studio unter unserer Leitung gearbeitet. Das Ergebnis ist ein grandioser Stop Motion Kurzfilm über ein Reh, das von einem Wolf verfolgt wird. Musik und Sound stammt von Christian Seim.

Die Tage erwartet Euch in unserem Blog ein informatives Interview mit den Machern.

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Angelina und Brad können sich warm anziehen. Jetzt erobert ein neues Liebespaar die Leinwand: Rosalie und Trüffel! Für ihr erstes Filmabenteuer wagten sich die beiden Rüsselküsser (bekannt aus unseren gleichnamigen Büchern) direkt auf sehr gefährliches Terrain: die Titanic…

Für das Setbau- und das Kamerateam von TRIKK17 in Kooperation mit WunderWerk war es eine Herausforderung: Romantik – Dramatik – Liebe – Leidenschaft – und das in aller Kürze.
40 Sekunden standen uns zur Verfügung! Aber die haben’s jetzt auch in sich: Wie ihr hier seht, kann wahre Liebe zwar keine (Eis)Berge versetzen, aber alle Herzen zum Schmelzen bringen…

Soll’s bald weitergehen mit Rosalie und Trüffel?
Dann schreibt uns eure Meinung und sendet den Trailer in die weite-weite Welt hinaus!

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Für zwei Wochen wurde die TRIKK17 Werkstatt in eine Schiffswerft verwandelt. Und es sollte nicht irgendein Schiff gebaut werden, sondern die legendäre Titanic. Oder zumindest Teile davon. Unter der professionellen Anleitung der beiden Setbauerinnen Sana Schönle und Brigitte Wittenburg bekam ich zum ersten Mal Einblick in den Bau einer Puppentrickfilmkulisse.

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Wir fingen mit dem grössten Set an, der Seitenansicht des Schiffes:
Nachdem wir ein stabiles Gerüst aus Holzlatten konstruiert hatten, verkleideten wir es mit Styrodurplatten, befestigten die Reeling und zwei Reihen Bullaugen daran, ritzten Planken in den Boden und bemalten das Ganze mit Acrylfarbe. Hinter der Wand befestigten wir Schienen, auf denen die Gäste des Luxusdampfers tanzend an den Bullaugen vorbeigeschoben werden konnten. Sana und Brigitte zeigten mir eine Menge Tricks. Zum Beispiel wie man aus Tropfen vom Heisskleber Nieten für die Fenster macht, wie man Effekte erzeugt beim malen mit Pinsel und Farbe und wie man mit dem Tacker stabile Holzverbindungen hinkriegt. Überhaupt habe ich viel über Materialien gelernt, wie man sie verarbeitet oder bearbeitet und welcher Leim was anfrisst oder auflöst.

Parallel zur Seitenansicht entstand das zweite Set, das Heck des Schiffes. Bedeutend kleiner als das Erste, dafür mit einer grossen Konstruktion verbunden. Diese ermöglichte es, das ganze Set in kleinen Schritten zu kippen. So konnte sich die  Titanic bedrohlich neigen, nachdem sie mit dem Eisberg zusammengestoßen war. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, verwendeten wir nur wenig Holz für das Grundgerüst. Das Heck an sich bestand vor allem aus Styrodur, war innen hohl und wurde in erster Linie von Bauschaum zusammengehalten. Äußerlich bekam es die selbe Behandlung wie die Seitenansicht: geritzte Planken auf dem Boden, eine Reeling aus Rundhölzchen und Depafit, alles mit einer dicken Schicht Acrylfarbe angemalt.

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Das kleinste Set bestand aus Meer, Eisbergen und einer Mini-Titanic. Sana schnitzte die Eisberge und das Schiff aus Depafit und baute winzige Lämpchen in den Rumpf, so dass sich die Lichter festlich auf der Wasseroberfläche spiegeln konnten. Dieses kleine Set stand auf Stelzen, so dass die Titanic durch ein Loch untergehen konnte ohne zerstört zu werden.

Hin und wieder brachte Puppenbauer Martin Molke die Figuren zu den Sets. So konnte wir kleine Anpassungen vornehmen. Die Bullaugen etwas kleiner, die Farbe eine Spur dunkler, etwas weniger Textur… Für die Hintergrundbilder der Sets war Christian Manzke zuständig. Schicht für Schicht trug er Farbe auf, bis ein romantischer Sonnenaufgang oder ein Sternenhimmel entstand.

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Am Ende der zwei Wochen wurden die einzelnen Sets im Studio mit Tüchern voneinander abgeschirmt, die Hintergrundbilder wurden montiert und das Licht eingerichtet. Der erste Drehtag war dann sozusagen der Stapellauf. Und anders als die echte Titanic haben die Sets die „Jungfernfahrt“ unbeschadet überstanden.

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portrait-anna Erzähl uns ein wenig über dich bzw. über dein Leben? Was hast du früher gemacht und was machst du zurzeit?

Ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen. 2006 habe ich angefangen Animationsfilm an der „Hochschule Luzern – Design & Kunst“ zu studieren. Mein Schwerpunkt war von Anfang an der Zeichentrickfilm. 2010 habe ich mein Studium abgeschlossen und bin kurz danach nach Hamburg gekommen. Seit Februar bin ich Praktikantin bei TRIKK17.

Auf deiner Website sind einige der Kurzfilme, die du während deines Studiums angefertigt hast, zu sehen. Schnell fällt auf, dass dein Stil in eine bestimmte Richtung geht, sodass deine Filme einzigartig wirken. Willst du diesem Stil treu bleiben oder feilst du noch daran? Warst du während deines Studiums in der Lage vieles auszuprobieren?

Wir wurden nicht in erster Linie auf die Arbeit in einem Animationsfilmstudio vorbereitet. Die Ausbildung war vor allem auf Autorenfilme ausgelegt. Wir sollten lernen, unseren eigenen Stil zu entwickeln, sowohl auf visueller als auch dramaturgischer Ebene.
Meine Klasse umfasste nur sechs Studenten/-innen und die Abteilung war im Allgemeinen sehr klein. Wir hatten also sehr viel persönliche Unterstützung von Seiten der Dozenten. Mein Stil wird sich zweifellos weiterentwickeln und verändern, solange ich beobachte und zeichne. Zum Glück habe ich den Stift noch nicht komplett unter Kontrolle.

Wer sind deine Lieblings-Künstler der Branche bzw. hast du Vorbilder?

Natürlich bewundere ich Tim Burton und Hayao Miyazaki, aber eigentlich waren mir Comiczeichner immer näher. Ich bin eher mit „Spirou und Fantasio“ als mit Mickey Mouse aufgewachsen und die französische BD ist auch heute noch der stärkste Orientierungspunkt für mich. Der Trickfilm, der mich am meisten geprägt hat, ist „Son of Satan“ von JJ Villard. Eine Geschichte von Charles Bukowski, die Villard als Semesterarbeit am CalArts verfilmt hat.

Gibt es etwas, was du gelernt hast, dass du anderen Künstlern und/oder Interessenten der Branche mit auf dem Weg geben möchtest?

Vielleicht, dass die Welt groß ist und dass es sich lohnt, sich ab und zu mit anderen Dingen zu beschäftigen als nur mit Trickfilmen. Wir neigen dazu, uns in einem Mini-Kosmos zu verkriechen und werden dadurch zu einseitigen und bisweilen langweiligen Nerds.


Solltet Ihr weitere Fragen an Anna Nuic haben, so steht sie Euch in den Kommentaren zur Verfügung. Besucht auch Annas Website.


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Zur Umsetzung der bekannten  Charaktere „Rosalie und Trüffel“, haben sich die Produktionsfirmen TRIKK17 und WunderWerk mit der Autorin Katja Reider und der Illustratorin Jutta Bücker zusammengetan und ihren Schweinen den roten Teppich ausgerollt. Rosalie und Trüffel demnächst als Filmstars?
Dazu die Regisseurin Sandra Schießl:

Die ersten animierten Sekunden mit brand-neu gebauten Figuren sind immer etwas Besonderes. Jede Geste, jeder Blick ist auf dem Prüfstein. Aber diese Beiden haben es mir mit ihrem Charme sehr leicht gemacht, ihr Wesen zu erspüren und es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die verliebten Rüsselnasen in Filmstars zu verwandeln.

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Vielen Dank an unser tolles Figuren- und Setbauteam, denen ist es sehr überzeugend gelungen Juttas wundervollen zweidimensionalen Umgang mit Farben und Kontrasten in unsere dreidimensionale Modellbauwelt zu übersetzen. Vielen Dank auch an die Licht-, Musik, Geräusche-, Effekte-Crew (ihr seid großartig!) und natürlich an Jutta Bücker und Katja Reider für die konstruktive Kritik!

Gemeinsam haben wir in 40 Sekunden die Geschichte der Titanic umgeschrieben… platsch! In ein paar Tagen erwartet Euch hier noch ein Making-of.

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Olga, Kai Pannen

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit für „Komm essen, Pfannkuchen!“ haben wir (TRIKK17) erneut mit Kai Pannen einen Film in Koproduktion realisiert: Mit Unterstützung durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist ein Film nach dem gleichnamigen Buch von Hilke Mayer und Kai Pannen entstanden. Olga ist liebenswert und meist gut gelaunt, aber manchmal wacht sie mit einem grauen Gefühl im Bauch auf, das einfach nicht verschwinden will. Was kann da helfen? Ein augenzwinkernder Film vom Umgang mit schwierigen Gefühlen – und davon, wie wichtig Freunde sind, wenn man selbst mal nicht weiter weiß.

Die Idee seine Geschichte zu verfilmen hat sich eigentlich als Konsequenz der überaus großen Beliebtheit Olgas entwickelt…

Kai Pannen: „Ich habe nie darüber nachgedacht, Olga auch als Film zu produzieren. Als Olga dann so gut ankam, bei Erwachsenen wie Kindern lag es auf der Hand, „Olga“ zu verfilmen.“

Besucht im Übrigen Kai Pannens äußerst informativen Blog – da findet Ihr auch den Trailer zu „Olga“ – und seine Website um auf dem Laufenden zu sein.

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Anton aus Absurdistan

„Anton aus Absurdistan“ ist ein Kurzfilm, den wir für die kleinen Zuschauer von der Kinderserie „Siebenstein“ produziert haben . Die Geschichte basiert auf einem absurden Kinderbuch von Michael Schulden und Christine Brand und handelt von dem Jungen Anton, der von seiner Mutter zum Bäcker geschickt wird, um Brötchen zu holen. Doch die Welt hat sich anscheinend gegen ihn verschworen. Überall wo Anton drauftritt oder sich gegen lehnt… alles bleibt an ihm hängen. Zum Schluss muss die liebe Mama selbst die Welt gerade biegen.

Auf optischer und inhaltlicher Ebene sind wir unserer Vorlage möglichst treu geblieben und hatten sehr viel Spass bei der Produktion. „Anton aus Absurdistan“ wird morgen (20. März 2011) im KI.KA bei Siebenstein ab 8:55 Uhr zu sehen sein. Gerne würden wir auch eure Kommentare dazu lesen.

Seht euch unter anderem auch das Buch an, das sowohl für die Kleinen als auch die Großen geeignet ist (siehe Amazon).

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TRIKK17 zwitschert nun auch auf Twitter. Erreichbar sind wir über @TRIKK17. Wir freuen uns auf alle neuen Follower und begrüßen eine aktive Diskussion rumdum die Welt der Animation. Während wir uns im Blog gezielt auf die Kerninhalte und Diskussionen konzentrieren wollen, dient Twitter zusammen mit Facebook dazu, Euch einen umfassenderen Blick auf die Trickfilmbranche zu geben.

An dieser Stelle möchten wir gleich die Gelegenheit ergreifen um nach eurer Meinung zu fragen. Der Blog ist seit über einem Monat online und wird in der Regel täglich aktualisiert. Facebook sowie Twitter haben wir auch erreicht. Was haltet Ihr von dieser Entwicklung und habt Ihr Verbesserungsvorschläge? Wir sind offen für jegliche Kritik.

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daniela-hermann-interview Erzähl uns ein wenig über dich bzw. über dein Leben? Was hast du früher gemacht und was machst du zurzeit? Was hat dir dabei geholfen, die zu werden, die du bist?

2010 habe ich mein Studium in Szenografie an der Fachhochschule Hannover abgeschlossen. Der Studiengang spezialisiert sich auf den Entwurf von inszenierten Räumen in den Bereichen Theater und Film. Tendenziell hat mich das Medium Film immer mehr angezogen als die Theaterwelt. Auch wenn mir die Arbeit am Thalia Theater Hamburg und an der Oper Hannover während meines Studiums gut gefallen hat, war mir immer klar, dass ich mich besser im filmischen Genre aufgehoben fühle. Was ich aber schon immer gerne gemacht habe, war Modellbau (unter anderem auch für Bühnenbildentwürfe); weswegen ich schnell auf den Stop-Motion Film gekommen bin, der mich seitdem begeistert. Nach den ersten Gehversuchen noch während des Studiums bin ich mir jetzt sicher in welche Richtung mein Weg führen wird.

Auf welche Gebiete – sowohl in deinem Studium als auch privat – hast du dich spezialisiert?

Ich habe mich auf den Entwurf von Sets in Filmen, vor allem Stop-Motion-Filmen, spezialisiert. Dazu gehören eventuelle historische Recherchen (zum Beispiel architektonische Stilkunde), Vorskizzen, technische Zeichnungen, Material- und Farbproben und schliesslich auch Modellbau. Im Falle eines Stop-Motion-Filmes kommt natürlich auch der Bau der verschiedenen Sets dazu.

Wie hat dir das Praktikum bei TRIKK17 gefallen?

Während meines dreimonatigen Praktikums bei TRIKK17 habe ich sehr viel gelernt und eine wirklich gute Zeit gehabt. Toll fand ich natürlich, dass ich mehr über die Abläufe eines Stop-Motion Films gelernt habe und ich die Chance hatte, selbst ein Set und eine Puppe zu bauen. Gerade beim Puppenbau wurde mir unheimlich viel beigebracht und besonders die professionellen Ratschläge haben mir sehr weitergeholfen. Super war auch, dass ich einen Einblick in die Produktion einer Legetrick-Animation bekommen habe. Es war mir wichtig, neue Computerprogramme kennenzulernen.

Wer sind deine Lieblings-Künstler der Branche?

Der Look von Tim Burtons Filmen hat mir schon immer sehr gut gefallen – vor allem seinen Kurzfilm „Vincent“ kann ich mir immer wieder angucken. Ansonsten bin ich noch ein großer Fan von Michel Gondry (ausser seinem neuesten Hollywood-Film). Er geht sehr spielerisch mit den filmischen Möglichkeiten um und verleiht damit seinen Filmen eine Art “handmade” Charakter, die ich sehr sympathisch finde. Super finde ich auch Henry Selicks „Coraline“ oder den Claymation-Film „Mary and Max“.


Solltet Ihr weitere Fragen an Daniela Hermann haben, so steht sie Euch in den Kommentaren zur Verfügung.

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Wir sind auch auf Facebook zu erreichen. Selbstverständlich haben wir auf Facebook – wie auf dem Blog auch – eine offene Politik. Jeder ist herzlich eingeladen mit uns sowie unserer wachsenden Community zu diskutieren und eigene Beiträge zu schreiben. Ob interessante Kurzfilme, Links, Diskussionen zu aktuell laufenden Filmen oder Neuigkeiten aus der Branche… alles ist herzlichst willkommen, solange es irgendetwas mit Animation und Film zu tun hat oder für die Community von Interesse sein könnte.

Wir wünschen Euch viel Spass und freuen uns auf eine aktive Diskussion
- Euer TRIKK17 Team

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Bald ist es soweit, die Premiere des animierten Kurzfilms Prinz Ratte soll in wenigen Wochen statt finden. Zusammen mit Albert Radl, von dem die Idee, Inhalt und Design, sowie ein Großteil der Animationen stammen, haben wir in Koproduktion den Film mit auf den Weg gebracht. Vor knapp 2 Jahren wurden in unserem Studio die ersten Aufnahmen für den Stop-Motion-Film geschossen. Er soll ca. 14 Minuten lang werden und spielt in der Zeit von Schlössern, Drachen und Prinzessinnen. Nach Abschluss der Dreharbeiten begann für Albert die lange Zeit der Postproduktion. Das Warten hat sich gelohnt – der Trailer sieht sehr, sehr vielversprechend aus. Auf Facebook gibt es noch mehr Fotos und Infos zum Film.

Wir freuen uns gemeinsam mit Regisseur Albert Radl auf die anstehende Filmpremiere!

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Schloss – Entwurf

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Dreharbeiten – Kamerafahrt um das Schloss

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Filmstill „Prinz Ratte“

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Albert am Set

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soerenWendt Erzähl uns ein wenig über dich bzw. über dein Leben? Was hast du früher gemacht, was machst du bei TRIKK17? Was hat dir dabei geholfen, der zu werden, der du bist?

  • Sören: Vom Elektriker zum Trickfilmregisseur könnte man meinen Werdegang überschreiben. Als Jugendlicher kam für mich nur ein handwerklicher Beruf in frage. Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Elektromechaniker und einem Jahr beruflicher Praxis stand fest – das war es noch nicht, was ich suchte. Über ein anschließendes Studium zum Foto/Filmdesigner fand ich schließlich meine Erfüllung im Trickfilm. Bilder gestalten, Geschichten erzählen und Welten erfinden – zwischen diesen Polen fühle ich mich seit langem zu Hause.


Aus welchen Gründen bist du in der Trickfilm-Branche tätig geworden? Gab es spezielle Schlüsselereignisse in deinem Leben? Wolltest du das vielleicht schon als Kind immer mal werden?

  • Sören: Es ist allgemein bekannt, dass die prägenden Jahre in der Kindheit liegen. Ich stand als Kind oft mit meinem Vater in der Werkstatt und habe gesägt und gebastelt, daher kommt der Handwerker in mir. Den einzigen Einser im Schulzeugnis hatte ich immer in Kunst, was damals aber niemanden beeindruckt hat. Meine erste Super-8 Ausrüstung kaufte ich mit 14 Jahren (vom Konfirmationsgeld). Damit habe ich Legosteine und Schlümpfe in Szene gesetzt und animiert. Daran habe ich mich erst viel später während des Studiums wieder zurückerinnert als ich im Keller der FH den Tricktisch entdeckte. Dieser strahlte eine seltsame Anziehungskraft aus …


Wer sind deine Lieblings-Künstler der Branche?

  • Sören: Aki Kaurismäki, Emir Kusturica, Pedro Almdóvar, die Cohen Brüder und Wes Anderson. Kommen jetzt nicht alle aus der Branche, aber die sind´s.


Gibt es etwas, was du in all den Jahren gelernt hast, dass du anderen Künstlern und Interessenten der Animationsbranche mit auf dem Weg geben möchtest?

  • Sören: Ich lerne fast täglich Neues. Die Animationsbranche ist ein weites Feld auf dem es viel zu entdecken gibt und auf dem viel passiert. Wenn ich jetzt mit Tipps komme, die vor Jahren noch Gold waren, sind sie heute vielleicht nichts mehr Wert. Daher kann ich nur raten, immer offen für Neues zu bleiben und sich selbst dabei treu zu bleiben.


Solltet Ihr weitere Fragen an Sören Wendt haben, so steht er Euch in den Kommentaren zur Verfügung.

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