Archive für Zeichentrick

Olga, Kai Pannen

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit für „Komm essen, Pfannkuchen!“ haben wir (TRIKK17) erneut mit Kai Pannen einen Film in Koproduktion realisiert: Mit Unterstützung durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ist ein Film nach dem gleichnamigen Buch von Hilke Mayer und Kai Pannen entstanden. Olga ist liebenswert und meist gut gelaunt, aber manchmal wacht sie mit einem grauen Gefühl im Bauch auf, das einfach nicht verschwinden will. Was kann da helfen? Ein augenzwinkernder Film vom Umgang mit schwierigen Gefühlen – und davon, wie wichtig Freunde sind, wenn man selbst mal nicht weiter weiß.

Die Idee seine Geschichte zu verfilmen hat sich eigentlich als Konsequenz der überaus großen Beliebtheit Olgas entwickelt…

Kai Pannen: „Ich habe nie darüber nachgedacht, Olga auch als Film zu produzieren. Als Olga dann so gut ankam, bei Erwachsenen wie Kindern lag es auf der Hand, „Olga“ zu verfilmen.“

Besucht im Übrigen Kai Pannens äußerst informativen Blog – da findet Ihr auch den Trailer zu „Olga“ – und seine Website um auf dem Laufenden zu sein.

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Burny Mattinson – Disney-Veteran, dessen Karriere bis in die 60er Jahre zurück reicht, und Story Supervisor beim kommenden Disney Meisterwerk „Winnie the Pooh“ (2011) – hat kürzlich in einem Interview bekannt gegeben, dass er an einer Idee zu einem Spielfilm mit Micky in der Hauptrolle arbeitet. Allerdings hat er noch nicht offiziell grünes Licht bekommen. Seine Idee müsste er zuerst ausführlich den Disney Studios präsentieren. Erst dann könnte Micky, Donald und Goofy wieder auf der großen Leinwand zu sehen sein.

Micky war im Grunde schon immer auf der großen Leinwand zu sehen. Denn die Kurzfilme, die wir alle kennen und lieben, wurden primär fürs Kino produziert. Erst später als sich langsam das Fernsehen durchsetzte, begann die Austrahlung der alten Disney Kurzfilm im TV. Wir dürfen nicht vergessen: „It all started with a mouse“. Aber dennoch hat es Micky niemals auf die große Leinwand in Spielfilmlänge geschafft. Ich kenne leider noch nicht alle Disney Filme, aber teils in Spielfilmlänge (66 Min) gab es bereits ein Micky Maus Abenteuer. Und zwar in der Direct-To-Video Produktion „Mickeys fröhliche Weihnachten / Mickey’s Once Upon a Christmas“ aus dem Jahre 1999. Dabei stand Micky allerdings nicht im Mittelpunkt. Es waren eher drei Geschichten, die nacheinander erzählt wurden, wobei Micky nur in einem Abschnitt eine Rolle spielte.

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Der Vancouver Film School Youtube-Channel gehört zu meinen liebsten Kurzfilm-Quellen. Denial ist ein Film von Hung Mao Lin, der sich mit einer ernsten Thematik beschäftigt. Kinder haben immer die wildesten Einfälle… manche spielen Doktor, andere haben neue Spiele auf Lager…

Man kann nicht wirklich sagen, dass dieser Studentenfilm die Zuschauer zum Nachdenken anregt. Denn dafür spricht dieser Kurzfilm eine Thematik an, die schon des Öfteren in zahlreichen Formen und Arten diskutiert wurde. Aber dennoch ist die Charakterkonstellation sehr interessant. Kinder, die eine Botschaft in einem ‘Was wäre, wenn’-Szenarien überbringen!

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„Galileo“ ist ein schöner Trickfilm von dem französischen Studenten Ghislain Avrillon (Ecole Pivaut) aus dem Jahre 2009. Die Animation wurde mittels Flash hergestellt, die wundervollen Hintergründe mit Adobe Photoshop und der Schnitt mit After Effects sowie Premiere.

Ein Junge – wahrscheinlich benannt nach Galileo Galilei – geht seinem größten Wunsch nach. Dem Traum vom Fliegen! Er baut sich eine Art Jet-Pack. Doch der Flug will ihm nicht gelingen. Begleitet wird er zum Schluss von einem mysteriösen Mädchen in grünen Klamotten, die ihn auf eine Idee bringt.

Bei dem Film bekomme ich immer eine Gänsehaut und obwohl der Film 4,5 Minuten lang ist, kommt es mir gar nicht so lang vor – und das meine ich positiv.

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Out of a Forest

Ich hatte schon ein paar Kurzfilme aus dem „Animation Workshop“ (Viborg) vorgestellt. „Out Of A Forest“ ist ein Kurzfilm aus dem Jahr 2010 von Tobias Gundorff, Katrine Kiilerich Poulsen, Martin Bested und Frederik Villumsen. Dieser Stop Motion Film ist durchgehend von Musik begleitet, kommt ohne Soundeffekte bzw Geräusche aus und erfüllt damit viele Kriterien um als Musikvideo bezeichnet zu werden. Dennoch ist die Story im Vordergrund. Die Musik mit dem Gesang spielt nur eine sekundäre Rolle.

Ein junger Hase wird zu einer Dinner Party am späten Abend eingeladen. Unter klarem Sternenhimmel mit einem wunderschönen Ausblick auf den Mond; Laternen, die auf einem Baum hängen; zusammen mit großen Hasen, die sich gegenseitig Geschichten erzählen… zu schön um wahr zu sein.

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„Dad?“ ist ein Kurzfilm von Zesung Kang aus seinem dritten Jahr (2010) auf dem „California Institute of the Arts“ (CalArts). Eltern haben es manchmal schwer mit ihren Kindern. Die Geschichte handelt von einer jungen Frau, die es zu Hause mit ihrem Vater nicht mehr aushält. Sie nimmt alles mit und verlässt das Haus. Die Autoschlüssel, ihre Jacke, ihren Bruder! Das Ergebnis ist eine wundervolle und glaubwürdige Geschichte. Die Charaktere haben mich so leiden lassen. So sehr habe ich gehofft, dass sie gleich noch zur Besinnung kommt.

Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden CalArts-Filme. In der Regel tauchen von April bis Juni eines Jahres viele der CalArts-Studentenfilme irgendwo im Internet auf. Viele davon sind zwar technisch nicht so grandios umgesetzt – nicht besonders einfach einen Trickfilm unter Zeitdruck alleine oder in einer kleinen Gruppe zu produzieren -, aber dennoch sehenswert und vor allem kreativ.

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rain-town-ishida

Ich hoffe, Ihr erinnert Euch noch alle an Hiroyasu Ishidas Kurzfilm „Fumiko’s Confession“, der letztes Jahr wie eine Bombe bei YouTube eingeschlagen ist (siehe hier). Aber Ishida kann auch anders. Sein neuester Kurzfilm geht in eine komplett andere Richtung. Es ist wesentlich ruhiger, teils melancholisch und sehr atmosphärisch. Auffallend und gleichzeitig wunderschön ist das Farbenspiel. Kalte Farben dominieren durchgehend, doch immer wieder wandert ein kleines Mädchen im gelben Regenmantel umher. Man weiß nicht genau, was sie sucht… in dieser vom Regen durchfluteten und verlassenen Stadt.

Ishida hat Animation an der „Kyoto Seika University“ studiert und diesen Kurzfilm zusammen mit Shogo Yoshida in zwei Jahren als Abschlussfilm produziert. Zudem hat Ishida damit zum zweiten Mal in Folge beim „Independent Animation Festival (Indies Anime Festa)“ in Mitaka (Japan) gewonnen.

Quelle: Anime News Network – 1, Anime News Network – 2

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Tomm Moore, der letzter Jahr große Bekanntheit durch seine Oscar Nominierung für seinen Film „Brendan und das Geheimnis von Kells“ (siehe kurzen Academy Award Clip) erlangte, arbeitet an einem neuen Animationsfilm.

„Song of the Sea“

Zurzeit arbeitet Moore noch am Storyboard. Die Geschichte erzählt von zwei Kindern, dessen Mutter spurlos verschwunden ist. Daraufhin werden Ben und Saoirse zu ihrer Großmutter in die Stadt geschickt. Doch schon bald schaffen es beide Kinder zurück nach Hause – ans Meer. Deren Reise entwickelt sich zu einem Rennen gegen die Zeit in einer Welt, die Ben nur aus den Volksmärchen seiner Mutter kennt. Schnell wird klar, dass Saoirse der Schlüssel zu deren Überleben ist.

Quellen: Cartoon Saloon, Variety

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„Yama-Oni“ ist ein japanischer Kurzfilm, den ich letztes Jahr durch Zufall entdeckt habe. Es ist ein Independentfilm von Kei, Atsushi Sakahara sowie Kyoji Ohno und noch nahezu komplett unbekannt. Leider sind auch kaum Informationen zu dem Film vorhanden. Schöne bilder, gute Musik, rührend, teils mystisch!

Sollte jemand mehr über die Hintergründe der Produktion Bescheid wissen oder weitere Quellen ausfindig machen, so meldet Euch.

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dreamworks-logo DreamWorks Animation war 2010 das erste Studio, das drei CG-animierte Spielfilme veröffentlichte (Megamind, Für immer Shrek, Drachenzähmen leicht gemacht) – und genau so sollte es eigentlich auch in den kommenden Jahren weitergehen.* Wenn die schwarzen Zahlen doch nur höher wären. Stattdessen plant CEO Jeffrey Katzenberg in Zukunft weniger Filme pro Jahr zu produzieren und das durchschnittliche Budget von $140 Millionen auf $130 Millionen herabzusetzen. Bis 2014 stehen die US-Release Termine für die kommenden Spielfilme fest:

2011

- Kung Fu Panda 2: Die Fortsetzung zum Kung Fu kämpfenden Panda-Bären Po (siehe hier).

- Puss in Boots: Ein Spin-Off zu der Shrek-Reihe. Der Kater steht im Mittelpunkt (siehe hier).

2012

- Madagascar 3: Eine zweite Fortsetzung zu unseren Helden aus dem Zoo bzw. Madagaskar…

- Rise of the Guardians: Basiert auf den noch kommenden  Bilderbüchern „The Guardians of Childhood“ von  William Joyce. Der Weihnachtsmann, der Osterhase, die Zahnfee und Jack Frost schließen sich zusammen um gemeinsam gegen den bösen Buhmann vorzugehen.

2013

- The Croods: In einer Welt voller Vulkane ist das Leben nicht so einfach. Der Höhlenmensch Grug begibt sich mit seiner Familie auf die Reise eine neue Heimat zu finden.

- Turbo: Was wenn sich eine Schnecke das Ziel setzt, die Schnelllste der Welt zu werden. Das sehen wir hier!

- Me and My Shadow: In diesem Film will DreamWorks Animation sowohl CGI als auch traditionellen Zeichentrick miteinander verbinden um einen bahnbrechenden und einzigartigen Look zu entwickeln. Die Geschichte handelt von dem Schatten Stan, der dazu verdammt ist, an der weltweit langweiligsten Person zu hängen. Dennoch können auch Schatten Regeln brechen und die Kontrolle übernehmen.

2014

- Mr. Peabody & Sherman: Basiert auf den Charakteren, die Auftritte in Zeichentrickserien der späten 50ger / frühen 60er Jahre hatten. Der klügste Hund der Welt, Mr. Peabody, und sein stubenreiner Hausjunge, Sherman, stellen fest, dass ihre Zeitmaschine gestohlen wurde.

- Drachenzähmen leicht gemacht 2 / How to Train Your Dragon 2: Die Fortsetzung zu unserem Drachen!

* Anmerkung: Pixar ist mit einem Spielfilm pro Jahr zufrieden.

Quelle: THR – 1, THR – 2, Collider

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Den Film kann ich mir immer wieder ansehen. Es ist quasi das Paradebeispiel für einen Kurzfilm, der einen zum Lachen bringen soll. „Death Buy Lemonade“ ist der Abschlussfilm des „Sheridan College“-Studenten Kyu-bum Lee. Nach dem Motto ‘Geiz ist Geil’ zeigt dieser witzige Film, dass es sich nicht immer lohnt. Insbesondere sollte man sich seine Kunden ganz genau ansehen.

Quelle: Cartoonbrew

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„Slim Picking Fat Chances“ ist ein Kurzfilm der niederländischen Studenten David de Rooij und Jelle Brunt (Willem de Kooning Academie). Kaum ein Kurzfilm schafft es den Geist der alten Looney Tunes Filme einzufangen und gleichzeitig nicht wie eine billige Kopie zu wirken. Mit einer Prise widerlichem John K. Humor (Ren & Stimpy) schaffen die beiden Studenten einen grandiosen Kurzfilm, der in der Zeit des Wilden Westen spielt.


Quelle: Offizielle Website

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